Gewässerschutz

Das Trinkwasser der ENNI ist nachweislich eines der besten in NRW. Weil wir vorbeugen, um Sie mit bester Qualität zu versorgen.

Kooperation zum Schutze des Grundwassers

Als einer der größten Trinkwasserlieferanten am Niederrhein liegt uns der Gewässerschutz naturgemäß besonders am Herzen. Oberstes Gebot unseres Handelns: Vorbeugen ist besser als heilen. Der Erfolg gibt uns recht: Seit Jahrzehnten bieten wir unseren Kunden Trinkwasser in exzellenter Qualität.

Landwirtschaftliche Kooperationen

Wir kooperieren eng mit den Landwirten, die in den Wasserschutz- und Wassereinzugsgebieten in Moers-Vinn, Duisburg-Rumeln und Niep-Süsselheide in Neukirchen-Vluyn wirtschaften. Ihre Flächen umfassen insgesamt rund 27,14 km².

Die ersten Kooperationen haben wir bereits Mitte der 1990-er Jahre geschlossen. Anlass waren damals die zu hohen Nitrat-Konzentrationen im Grundwasser. Anerkannt durch das damalige Ministerium für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen (MURL NRW) – dem heutigen MKULNV (Ministerium für Klimaschutz, Umweltschutz, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz) – verfolgen wir gemeinsam mit den Landwirten ein Ziel: die Durchführung einer gewässerverträglichen Landbewirtschaftung ohne Ertragseinbußen zum gegenseitigen Nutzen von Landwirtschaft und Wasserwirtschaft.

Der Erfolg gibt uns Recht: Unsere regelmäßigen Messungen belegen, dass die Nitrat-Werte in den vergangenen Jahren deutlich gesunken sind und auf einem sehr niedrigen Niveau weit unter den Grenzwerten stehen.

Unsere Wasserschutzgebiete

Wasserschutzgebiet Niep

Wasserschutzgebiet Rumeln

Wasserschutzgebiet Vinn

FAQs

Hier finden Sie schnelle Antworten auf häufige Fragen zum Thema Gewässerschutz. 

Mit welchen Programmen schützen ENNI und die Landwirte die Gewässer?

Mit welchen Programmen schützen ENNI und die Landwirte die Gewässer?

Jahr für Jahr finanzieren wir mehrere Programme: Zum einen säen die Landwirte dabei nach der Haupternte so genannte Zwischenfrüchte wie Senf, Oelrettich oder Gras. Die bleiben den Winter über auf den Feldern stehen und speichern nicht genutzten Stickstoff in Wurzeln, Stängeln und Blättern. Dadurch gelangt in der vegetationsarmen Phase deutlich weniger Nitrat ins Grundwasser. Zum anderen bewirtschaften Landwirte heute möglichst viele Äcker extensiv. Heißt: Rund um die Förderanlagen sind in den Wasserschutzgebieten auf großen Flächen aus Ackerland reine Grasflächen geworden. Dabei verzichten die Landwirte gänzlich auf Stickstoffdünger und Pflanzenschutzmittel. Den geringeren Ertrag der Landwirte gleicht ENNI zudem finanziell aus. Aus fachlicher Sicht schätzen die Landwirte an der Kooperation besonders die seit Jahren systematisch durchgeführte Nährstoffbilanz. Durch die kontinuierlichen Bodenproben wissen die Landwirte genau, wann und wie viel sie düngen müssen.

Wo erhalte ich weitere Informationen zum Gewässerschutz und die rechtlichen Grundlagen?

Wo erhalte ich weitere Informationen zum Gewässerschutz und die rechtlichen Grundlagen?

Auf der Seite des Umweltbundesamtes finden Sie umfassende Informationen zum Thema:

www.umweltbundesamt.de

 

Fragen? Kontaktieren Sie uns.

Bernd Kamradt und sein TeamTelefon: 02841 104-324E-Mail schreiben