Dienstag, 19.09.2017

Comedy Salon

 

Comedy ist salonfähig.

Erst Recht in Moers, wo der ENNI Comedy Salon längst eine etablierte Größe im Veranstaltungskalender ist. Über 100 Shows und mehr als 200 verschiedene Comedians hat ENNI in Moers bereits präsentiert. Wer nun aber glaubt, da könnte es nichts Neues mehr geben, irrt gewaltig. Denn die von der ENNI gesponserte Stand-up-Comedy-Reihe geht in ihr elftes Jahr – mit frischem Wind, neuen Ideen und natürlich vier hochkarätigen Comedians, die das Publikum bestens unterhalten werden.

Neu: Der ENNI Comedy Salon findet ab sofort im Bollwerk statt.

4. Oktober 2017

 

Der kommende Comedy Salon erwacht am 4.10.2017 aus seinem Winter... verzeihung, Sommerschlaf! Moderiert wird die Show im Bollwerk 107 von keinem geringeren als Don Clarke. Der Brite darf trotz Brexit  weiterhin in Deutschland seine Haarsträubenden Geschichten zum Besten geben. Momentan tourt er mit seinem Erfolgsprogramm SEXundSECHZIG durch die Republik und wird bei der von ENNI präsentierten Show seine besten Nummern präsentieren.

Außerdem mit dabei, der Nürnberger Comedian und Poetry-Slamer Helmuth Steierwald. Von ihm ist „gutbürgerliche Asozialität für sie und ihn“ zu erwarten.

Shootingstar Benni Stark berichtet aus seiner Zeit als Herrenausstatter und fragt sich immer noch, warum Kunden beim Shoppen ein Kleidungsstück „einfach mal so zum Spaß“ anziehen...

 

Karten können Sie hier online bestellen.

Don Clarke

Mit seinem neuen Soloprogramm „SEXundSECHZIG“ knüpft der natural born Comedian Don Clarke dort an, wo er niemals aufgehört hat: Nichts tun! Und da er glücklicherweise nicht der Einzige ist, der ihm dabei gerne zuhört, wird seine Fangemeinde immer größer. In über 1000 Shows von Flensburg bis nach München und von Köln bis nach Dresden begeisterte Don Clarke in den letzten Jahren sein Publikum und hinterließ eine Schneise der Zwerchfellvernichtung.
Mit neuen, skurrilen Geschichten ist er wieder auf Tour, plaudert aus dem Nähkästchen und gibt Lebenstipps der etwas anderen Art: „Wenn Du abnehmen willst, musst Du erst mal zunehmen! Das lief bei mir so gut, dass ich ein paar Mal verdoppelt habe...“ Und um trotzdem nicht ganz untätig zu sein, betreibt er wieder Sport: Rittersport... Was treibt diesen Mann an, der außer zwei Exfrauen, vier
Kindern, fünf Enkelkindern und einem dicken Bankkonto nichts hat? Die pure Lust zu Leben! Und ihm wird immer klarer, warum sich Großeltern und Enkelkinder so gut verstehen: Sie haben die gleichen Feinde. Publikum und Kritiker sind sich gleichermaßen uneinig:

„Der kann ja wirklich nichts – Aber das verdammt gut!“


Helmuth Steierwald

Schöne Menschen!

Ob alt, ob jung, ob aus Tunesien oder aus Silikon! Mein Name ist Helmuth Steierwald. Mit Bierhumpen und grimmigem Gebare poltere ich auf die Bühne und biete Stand-Up-Comedy dar.
Wenn ich vor das Publikum trete, blicken die Leute so erschrocken drein, wie Autofahrer kurz vor einem Wildunfall. Nun, in der Fahrschule haben wir es alle gelernt: bei Kleinwild gilt – draufhalten. Und draufhalten dürft ihr etliches auf mich: Fotoapparate, Handykameras. Aber selbst am Steuer eines gepanzerten SUVs würde ich einen so gewichtigen Wonneproppen wie mich nicht überfahren wollen – das zahlt die Vollkasko nicht.
Ich bin halb Iraner und halb Türke. Im echten Leben heiße ich Emir Puyan Taghikhani. Ein Name, der komplizierte Zungenbrüche verursacht und mir in Word immer rot unterringelt wird, was den Windows-Assistenten auf den Plan ruft, der mich fragt, ob ich nicht lieber auf ein alternatives Zeichensystem umsteigen möchte: Keilschrift etwa.

Wenn ich jemandem meinen echten Namen sage, dann ist das wie Flüsterpost spielen: aber mit nur zwei Personen. Von denen eine ich bin. Ich beginne, indem ich meinen Namen sage und mein Gegenüber sagt dann etwas völlig anderes. Aus Taghikhani wurde schon Taganaki, Rastafari, Matahari, Kawazaki, Nagasaki, Kalamari, Larifari.
Helmuth Steierwald passt namenstechnisch auf den ersten Blick vielleicht so gut zu mir, wie ein Steuerfahnder in die Schweiz. Aber so wie der berühmte amerikanische Bürgerrechtler Malcolm X mit bürgerlichem Namen Malcolm Little hieß und sich nach seinem Besuch in Mekka anschließend in El Hajj Malik el-Shabazz umbenannte, habe ich mich nach meinem ersten Gelage im Münchner Hofbräuhaus spontan in Helmuth Steierwald umbenannt. Einfach, damit auch das mal passiert ist.
Manchmal fragt man mich auch: „Hey, wieso trägst du neben deinem Künstlernamen bei Auftritten immer eine mit Schweineborsten verzierte Echtledermaske auf dem Kopf?“ und darauf kann ich nur ganz sachlich antworten: das ist mein Gesicht. Und ich trage es auch an Halloween.

Benni Stark

In seinem neuen Soloprogramm begibt sich
Shootingstar Benni Stark dahin, wo es weh tut: Die ehemalige Wirkungsstätte seines Schaffens – die Verkaufsfläche eines großen Modehauses. Stark war Herrenausstatter… aus Leidenschaft… erst recht, als er gelernt hat, dass Frauen das Sagen haben und Männer auf Kommando hören – auch beim Anzugkauf.

#kleider. lachen. leute. ist eine Reise durch die irren Facetten des täglichen Shoppengehens zwischen Mann und Frau, zwischen Alt und Alt, zwischen Kompetenz und Sprachbarrieren.
Wie sieht es aus, wenn Männer alleine Klamotten kaufen? Warum suchen Frauen einen Anzug in hellem Schwarz? Und wieso wird im Verkaufsraum blöd gewinkt? Fragen, die Benni Stark in seiner Zeit als Mitglied einer Vorstadtgang nicht in den Sinn gekommen wären, beantwortet er heute mit messerscharfen Pointen und einem Skurril-Satirischen Blickwinkel.
Zwischen Ghetto und Gucci – mal Hedonist, mal Fashionist – Benni Stark
vereint auf der Bühne all das, was eigentlich nicht zusammenpasst.

Jan van Weyde

Jan van Weyde ist Comedian, Schauspieler und Synchronsprecher und lebt sozusagen von Erspieltem und Ersprochenem. Ob in der Vorabendserie mit Herz und Sturm, als Werbegesicht, am Mikrofon im Synchronstudio, auf der Theaterbühne oder im Stand Up Club. Jan bewegt sich in einer Welt aus schönem Schein, Castingwahn und Kommerz, in der oft Aberwitziges von ihm verlangt wird. Sein Beruf steht im krassen Gegensatz zur Bodenständigkeit seines Familienlebens und damit seiner wohl wichtigsten Rolle, nämlich der als Papa. Seine kleine Tochter kommt ganz nach ihm, sie spielt und brabbelt den ganzen Tag und stellt das sowieso schon komplizierte Leben eines Freiberuflers noch einmal auf den Kopf.

Diese Perspektive schärft den Sinn für den alltäglichen Wahnsinn und wirft Fragen auf, die in Jans Welt von eklatanter Bedeutung sind: Warum ist er ein Sprecher und kein Schweiger? Wie konnte Harald Töpfer eine Hollywood-Karriere machen? Was haben Bud Spencer und Jamie Oliver gemeinsam? Und warum gibt es in unserer schönen Sprache immer mehr Anglizismen? Was der Fick ist da los?

Ton ab, Kamera läuft, Große Klappe die Erste ... und Äktschn!

Weltklasse wie er aus dem Synchronsprecher Nähkästchen plauderte und schmissige Familienanekdoten erzählte („Kölner Stadt Anzeiger“)

Der nächste Termin in 2017

Datum Wochentag Ort
06.12.2017 Mittwoch Bollwerk 107