Samstag, 15.12.2018

Kontakt

ENNI Stadt & Service Niederrhein
Kundenzentrum
Uerdinger Straße 31
47441 Moers
Telefon: 0800 222 1040
Telefax: 02841 104-159
E-Mail: kundenzentrum-mo(at)enni(dot)de

FAQ´s Winterdienst

Wer ist in Moers für den Winterdienst zuständig?

Im Rahmen der Verkehrssicherheitspflicht räumt die ENNI Stadt & Service die Straßen, Wege und Plätze der Stadt.

Wie geht die ENNI dabei vor?

Der Winterdienst erfolgt nach einem speziellen Plan. Dieser erfolgt in zwei sogenannten Dringlichkeitsstufen (Prioritäten).

Was bedeuten Prioritäten?

Priorität 1 heißt: Diese Straßen werden als erstes von Eis und Schnee befreit. Das Augenmerk liegt auf Durchgangsstraßen, Hauptstraßen, Straßen mit besonderem Verkehrsaufkommen, Gewerbegebiete, Busstrecken und Schulbusstrecken sowie andere Straßen mit erhöhtem Gefährdungspotential (z. B. steile Gefällestrecken)
Priorität 2 gilt für Straßen mit geringerem Verkehrsaufkommen sowie Nebenstraßen. Die ENNI führt hier nach Möglichkeit ihren Dienst durch, wenn die Straßen mit Dringlichkeitsstufe 1 gestreut und geräumt sind. Das ist jedoch von der Witterung und den zur Verfügung stehenden Ressourcen abhängig. Eine Verpflichtung zum Straßenstreudienst gibt es hier nicht!

Welche speziellen Aufgaben haben die Bürger?

Gehwege: Die Räum- und Streupflicht gilt in erster Linie für Gehwege. Sie sollten werktags zwischen 7:00 und 20:00 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 8:00 und 20:00 Uhr in der Breite von 1,50 Metern frei von Schnee und Eis geräumt sein.
Bushaltestellen, Radwege und komplette Straßen: Sollte das Grundstück an einen Gehweg mit Bushaltestelle angrenzen, sorgen die Bürger im Rahmen ihrer Streupflicht für einen gefahrlosen Ein- und Ausstieg der Fahrgäste sowie für einen sicheren Zugang zur Haltestelle.
Für den Winterdienst auf Radwegen sind Moerser Bürger nur dann zuständig, wenn sie hier auch die Reinigung durchführen müssen.

Welches Streugut sollten Bürger verwenden?

Bei Eisregen und an gefährlichen Stellen wie Treppen oder abschüssigen Strecken ist der Einsatz von Streusalz erlaubt. In allen anderen Fällen dürfen die Bürger – der Umwelt zuliebe – nur abstumpfendes Granulat verwenden.

Wichtige Tipps zusammengefasst

Grundsätzlich sollten Bürger die Gehwege räumen, wenn es aufgehört hat zu schneien. Bei lang anhaltendem Schneefall müssen die Bürger ihre Gehwege nicht ständig kehren, sobald der Schnee spürbar nach lässt, müssen sie aber aktiv werden.
Je nach herrschender Witterung kann ein einmaliges Kehren und Streuen des Gehweges nicht ausreichen – dann heißt es: mehrmals am Tag zu Besen, Schaufel und Granulat zu greifen.

Schneit oder friert es erst nach 20 Uhr, genügt es, wenn die Bürger am nächsten Morgen loslegen. Doch morgens um 7 Uhr müssen die Gehwege geräumt sein. Am Wochenende reicht es, den Gehweg bis 9 Uhr von Schnee und Eis zu befreien.
Wird das Grundstück zu anderen Zeiten genutzt, muss der Grundstückseigentümer auch dann gewährleisten, dass sein Grundstück gefahrlos zu erreichen ist. Das gilt zum Beispiel, wenn noch spät in der Nacht Gäste empfangen oder eine Gaststätte betrieben wird.