Donnerstag, 21.06.2018

Geschichte zum Friedhof Lohmannsheide

Der Friedhof Lohmannsheide war im Jahre 1911 aus einem dringenden Bedürfnis der sich ständig erweiternden Bergmannssiedlung in Meerbeck entstanden. Die alten Friedhöfe waren nicht mehr aufnahmefähig. So wurde der Friedhof 1928 um das beinahe Dreifache seiner ursprünglichen Größe erweitert. Zehn Jahre später wurde die Friedhofshalle erbaut.

Auf einem gesonderten Grabfeld befinden sich 141 Gräber russischer Zwangsarbeiter, die während der Bombardierungen umgekommen sind. Insgesamt fanden 296 Kriegstote des 2. Weltkrieges belgischer, französischer, jugoslawischer, niederländischer, polnischer, russischer, tschechischer und deutscher Nationalität hier ihre letzte Ruhestätte.

Seit 2012 können hier Urnen in einem Waldgrab beigesetzt werden.