Sonntag, 16.12.2018

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Versickerungsarten

Moers verfügt über ein 165 Kilometer langes Niederschlagswassernetz, in das Moerser Bürger und Unternehmen zumeist direkt einleiten. Strategie ist es zunächst, dass das Niederschlagswasser so weit wie möglich im Boden versickern und somit dem Grundwasser zufließen kann. Vor allem in dicht bebauten Gebieten und in Bereichen, in denen eine Versickerung nicht möglich ist, bauen wir  aber gezielt Niederschlagswasserkanäle.

Für die Entsorgung von Niederschlagswasser gibt es unterschiedliche Verrieselungs- oder Versickerungsarten, mit denen Bürger die Niederschlgswassergebühr senken können:

  • Muldenversickerung

    Bei der Muldenversickerung wird das Niederschlagswasser vor der Versickerung zwischengespeichert. Die Zuleitungen der angeschlossenen Flächen sollten möglichst oberirdisch über offenen Rinnen geschehen, damit die Mulden flach angelegt werden können. Die maximale Einstauhöhe (Bemessungskriterium) sollte 30 cm nicht überschreiten. Eine Oberbodenandeckung und Raseneinsaat sorgen für eine belebte Versickerungszone und somit für einen effektiven Grundwasserschutz und eine hohe Betriebssicherheit.
  • Versickerungsbecken

    Beim Versickerungsbecken handelt es sich um eine zentrale Versickerungsanlage, weil die Niederschlagsabflüsse von größeren Einzugsbereichen über ein Regenwassernetz an einem Punkt zusammengeführt und dort versickert werden.
  • Flächenversickerung

    Die Flächenversickerung erfolgt i. d. R. durch bewachsenen Boden auf Rasenflächen oder unbefestigten Randstreifen von undurchlässigen oder teildurchlässigen Terrassen-, Hof- und Verkehrsflächen. Die Flächenversickerung kommt der natürlichen Versickerung am nächsten.
  • Rigolen und Rohrversickerung

    Bei der Rigolen- und Rohrversickerung wird das Niederschlagswasser oberirdisch in einen mit Kies oder Schotter gefüllten Graben (Rigolenversickerung) oder unterirdisch in einen in Kies oder anderem Material gebetteten perforierten Rohrstrang (Rohrversickerung) geleitet.
  • Schachtversickerung

    Ein Versickerungsschacht wird in der Regel aus Betonringen aufgebaut. Ein Mindestdurchmesser von DN 1000 darf nicht unterschritten werden. Vorteilhaft ist der geringe Flächenbedarf. Als unterirdische Anlage ist das Rückhalte- und Umsetzungsvermögen von Inhaltsstoffen des Niederschlagswassers gering. Schächte kommen somit nur für gering verschmutzte Abflüsse in Frage. Die Bautiefe erfordert einen großen Grundwasserflurabstand.