Donnerstag, 18.01.2018

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Abfallsammeltag 2012

ENNI-Kids-Club und der Bürgermeister packten gemeinsam an
Teilnehmerrekord beim 6. Abfallsammeltag

Die Moerser Bürger haben dem wilden „Müll“ in der Stadt den Kampf angesagt. Zigarettenkippen, leere Verpackungen und Getränkedosen – davon haben sie die Nase voll. Anders ist der Teilnehmerrekord beim 6. Abfallsammeltag der Wir-4-Kommunen Moers, Neukirchen-Vluyn, Kamp-Lintfort und Rheinberg in Moers wohl kaum zu erklären: Mit mehr als 1100 freiwilligen Helfern packten hier am Samstag bei frühlingshaften Temperaturen fast doppelt so viele Bürger mit an wie im vergangenen Jahr. „Eine unglaubliche Zahl, die uns beim Austeilen der Handschuhe und beim Einsammeln der vollen Säcke vor eine logistische Herausforderung gestellt hat“, erklärt Claudia Jaeckel, Abfallberaterin und bei der ENNI Stadt & Service (ENNI) für die Organisation des Abfallsammeltages zuständig. So waren fast in allen Moerser Stadtteilen Gruppen unterwegs. Eine ganz besondere räumte im Scherpenberger Wäldchen auf: Der ENNI-Kids-Club hatte seine Mitglieder mobilisiert, die aus ganz Moers zusammenkamen. „Ich freue mich besonders, dass sich so viele junge Leute engagieren“, staunte denn auch Bürgermeister Norbert Ballhaus, der selbst zwei seiner Kinder zu der Aktion mitbrachte: „Man kann schließlich gar nicht früh genug damit beginnen, das Bewusstsein für die Umwelt zu schärfen. Der Abfallsammeltag hat bei mir einen festen Platz im Terminkalender, weil er ökologische Interessen mit der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der Bürger vereint und einem besseren Stadtbild dient.“

Auch für Claudia Jaeckel ist der 2007 ins Leben gerufene, städteübergreifende Sammeltag eine Herzensangelegenheit. „Vor drei Jahren haben wir unsere Initiative ,Sauberes Moers’ gegründet, mit der wir gegen Umweltsünden ankämpfen und die Menschen sensibilisieren wollen. Mit dem Abfallsammeltag setzen wir unter all unseren Aktionen stets ein besonderes Ausrufezeichen. Dass sich uns dabei dieses Mal mehr als 1000 Menschen angeschlossen haben, zeigt, dass Kampagne gut ankommt“, erklärt Jaeckel, der die sich breiter machende Wegwerfmentalität in entlegenen Gebieten Sorge bereitet: Nicht selten finden ihre Kollegen mitten im Grünen sogar ausrangierte Kühlschränke oder Autoreifen. Auch die Kinder waren überrascht, was und vor allem wie viel Abfall sie im Scherpenberger Wäldchen fanden. „Das sollten die Leute mal lieber in die Hosentasche stecken und später in den Abfalleimer werfen“, empörte sich Luis.

Neben Anmeldungen von Schulklassen, Vereinen und Nachbargemeinschaften verzeichnete Claudia Jaeckel in diesem Jahr besonders viele Anmeldungen von Familien, die zum Beispiel den Weg zu ihrem Kindergarten beackerten.“ Wie viel die über 1100 Ausgeschwärmten insgesamt zusammentrugen, wird allerdings erst in einigen Tagen feststehen.  „Im Vorjahr sammelten 650 Helfer 16 Tonnen Abfall zusammen. Diesen eigentlich traurigen Rekord werden wir mit Sicherheit brechen“, sagte Claudia Jaeckel, die die kleinen und großen Helfer übrigens nach getaner Arbeit zu einem Imbiss auf der Platzanlage des SV Scherpenberg einlud.