Dienstag, 21.08.2018

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Kooperation mit der Hermann- Runge- Gesamtschule und der Universität Duisburg- Essen

Ein Blick in deutsche Klassenzimmer und Uni-Hörsäle liefert den Beweis: Die sogenannten MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sind beim Nachwuchs nicht besonders beliebt. Zu wenige nehmen sich vor, später einmal Ingenieur zu werden. Und dagegen will ein Aktionsbündnis etwas tun. „Wir wollen junge Leute für Zukunftstechnik begeistern“, sagt die Leiterin der Hermann-Runge-Gesamtschule, Gabriele Krüsmann. Sie weiß: Mit bunten Broschüren und trockener Theorie ist der Nachwuchs nicht zu locken. Deshalb ist die Schule eine für Moers einzigartige und zukunftsweisende Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen und der ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (ENNI) eingegangen. Bereits 2011 haben die Partner in der Schule den Kooperationsvertrag unterzeichnet. Unter dem Titel Ingenieur-Akademie Moers wollen sie in den nächsten Jahren nicht nur einen regen Austausch pflegen, sondern den Ingenieur-Beruf in praktischen Einheiten erlebbar machen. Die Ingenieure von morgen lernen deswegen nicht nur in der Schule, sondern auch an der Uni und bei ENNI, dass Naturwissenschaften und Technik ganz schön spannend sein können. „Als regionales Unternehmen fühlen wir uns dem Nachwuchs und seiner Förderung verpflichtet. Diese jungen Leute sind die Fachkräfte von morgen. Und die werden dringend gebraucht, wenn der Standort Deutschland auf Zack bleiben will“, sagt Dr. Kai Gerhard Steinbrich, Technischer Bereichsleiter der ENNI.

In intensiven Kontakten entstand ein gemeinsames Konzept, dessen Inhalte die Hermann-Runge-Gesamtschule, die Universität und die ENNI in einer Kooperationsvereinbarung  festgeschrieben haben. Dabei übernimmt der Förderverein Ingenieurwissenschaften der Universität die Koordination und sorgt in Abstimmung mit allen Partnern für die Abwicklung und inhaltliche Ausgestaltung. „Schulen sind Jungbrunnen der Universitäten. Die Kooperation ist auch deswegen ein Zukunftsprojekt, weil wir uns hier präsentieren und mit lokal engagierten Unternehmen zusammenarbeiten können“, sagt der Geschäftsführer des Fördervereins, Dr. Klaus Fischer.

Doch die Partner denken auch langfristig. „Die Kinder lernen durch diese Kooperation frühzeitig die Uni mit ihren Einrichtungen kennen und können ein Ingenieurs-Studium danach besser einschätzen“, sagt Fischer mit Blick auf spätere Studiumsanwärter. Bei der ENNI erfahren die Nachwuchskräfte zudem, wie die Arbeitswelten von Ingenieuren aussehen und wie Ingenieurs-Techniken vor Ort eingesetzt werden.