Dienstag, 16.01.2018

Glossar

Breitband

Ein Breitbandanschluss ist ein Internetzugang mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate.

Die Internationale Fernmeldeunion (ITU) definiert einen Dienst oder ein System als breitbandig, wenn die Datenübertragungsrate über 2048 kBit/s hinausgeht. Diese Definition wird auch vom deutschen statistischen Bundesamt und der Weltbank als Maßzahl im World Development Indicator verwendet.

Glasfaser

Glasfasern werden unter anderem als Lichtwellenleiter in Glasfasernetzen zur optischen Datenübertragung verwendet. Dies hat gegenüber elektrischer Übertragung den Vorteil einer erheblich höheren maximalen Bandbreite. Es können mehr Information pro Zeiteinheit übertragen werden. Außerdem ist das übertragene Signal unempfindlich gegenüber elektrischen und magnetischen Störfeldern und bietet eine ziemlich hohe Abhörsicherheit.

VDSL2- Vectoring

Bereits vorhandene Hauptkabel werden von Kupfer auf Glasfaser hochgerüstet bzw. durch Glasfaserkabel ergänzt.

FTTC/N/S (Fibre To The Curb/Node/Street)

Das Verlegen von Glasfaserkabel bis zum nächsten Verteiler, dem Kabelverzweiger. Auf der  Strecke von Verteilerkasten bis zum Hausanschluss wird die vorhandene Kupferleitung genutzt.

Beispiel: VDSL2- Vectoring

FTTB  (FIbre To The Basement)

Verlegung von Glasfaserkabeln bis in das Gebäude.

Gigabit- Gesellschaft

Gigabit-Gesellschaft beschreibt eine hochvernetzte Gesellschaft mit einer differenzierten Kombination in der Infrastruktur aus Intelligenz im Netz, Bandbreite, Echtzeitverfügbarkeit, Sicherheit, Energieeffizienz und anderen Leistungsparametern. Im Vordergrund steht eine flexible Verfügbarkeit von Infrastruktur für die Gigabit-Gesellschaft entsprechend den Bedürfnissen und Anwendungen der jeweiligen Nutzer.