Dienstag, 24.04.2018

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ENNI Energie & Umwelt Niederrhein
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Messstellenbetrieb

Deutschland steckt mitten in der Energiewende . Nie zuvor wurde zwischen Flensburg und München so viel Strom aus der Kraft der Sonne und des Windes produziert. 2017 hat die regenerative Erzeugungsquote dabei erstmals die der fossilen Energieträger überholt. Ein Teilerfolg auf dem Weg in ein ausschließlich auf regenerative Erzeugungsquellen basierendes Energiezeitalter.

Beim schnellen Ausbau der regenerativen Erzeugungsquellen geht es nun darum, den von vielen einzelnen Erzeugern eingespeisten Strom intelligent zu verteilen und Stromflüsse noch effizienter zu steuern. Digitale Messeinrichtungen sind dabei ein zentraler Baustein, dass das Stromnetz leistungsfähiger wird. Die neue digitale Zählergeneration steht derzeit in den Startlöchern und wird die Energiewende weiter voranbringen.

Der Gesetzgeber hat mit dem „Messstellenbetriebsgesetz“ für den Einbau dieser neuen Zählergeneration die rechtliche Grundlage geschaffen. Es ist Teil des „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ und am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Das Messstellenbetriebsgesetz regelt beispielsweise, welche Kunden bis zu welchem Zeitpunkt eine moderne Messeinrichtung oder ein intelligentes Messsystem erhalten, wie hoch die Kosten für die neuen Zähler sein dürfen, welche Datenschutzbestimmungen gelten und wer welche Aufgaben des Zählerwesens, im Fachausdruck „den Messstellenbetrieb“, zukünftig übernimmt. 

In dieser Rubrik finden Kunden der ENNI weitere Informationen zur Umsetzung des Messestellenbetriebsgesetzes.