Volljuristin übernimmt Vorstandsposition in der Enni-Unternehmensgruppe
Der Wechsel war geräuschlos, nach zwölf Jahren hat Lutz Hormes gestern die Kommandobrücke der Enni in den Ruhestand verlassen. Am heutigen Freitag hat Sandra Jungmaier das Ruder der ENNI Stadt & Service und der ENNI Sport & Bäder übernommen, die bislang als Prokuristin und Leiterin des operativen Geschäftsbereiches der Entsorgungsbetriebe Essen tätig war. Die Volljuristin wechselt aus der Ruhrgebietsmetropole in die Grafenstadt und wird ihre über zwanzigjährige Erfahrung in Führungspositionen der Kommunalwirtschaft in die Enni-Unternehmensgruppe einbringen. Sie freut sich naturgemäß auf ihre neue Aufgabe, für die die Wahl-Oberhausenerin ab nun täglich die Rheinseite wechseln wird. Die 54-jährige gebürtige Essenerin ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und besitzt als Volljuristin das zweite Staatsexamen, das sie an der Ruhruniversität Bochum erworben hat. Nach einem Intermezzo in einer Oberhausener Anwaltskanzlei als ihrer ersten beruflichen Station, wechselte sie 2001 zur OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH. Berufsbegleitend erwarb sie an der Hanzehogeschool im niederländischen Groningen den Bachelor of Facility Management. Bei der OGM war sie bis zu ihrem Wechsel zu den Essener Entsorgungsbetrieben Leiterin der juristischen Dienste und ab 2012 auch Abteilungsleiterin für das Grundstücks- und Mietwesen sowie ab 2014 Prokuristin. In Essen leitete sie seit 2018 als Prokuristin die operativen Geschäftsbereiche Abfallwirtschaft, Stadtsauberkeit, Grünflächenreinigung, Werkstätten, Recyclinghöfe und auch den Vertrieb. Für Sandra Jungmaier sprachen neben ihrer fundierten Ausbildung und ihrem beruflichen Werdegang auch die Gespräche, in der sie mit ihrer Sichtweise eines modernen kommunalen Dienstleisters überzeugen konnte.
Lutz Hormes ist seit heute Ruheständler. Der 64-jährige Moerser hatte das Unternehmen seit 2013 geführt und mit Projekten wie dem Bau eines neuen, digitalen Kreislaufwirtschaftshofes, moderner Sport- und Bädereinrichtungen und auch der Sanierung der Friedhöfe die Moerser Infrastruktur verbessert und Mehrwerte für Bürgerinnen und Bürger geschaffen. Über Moers hinaus gelang es ihm zudem, auch in anderen niederrheinischen Kommunen mit kommunalen Aufgaben, wie der Straßenreinigung in Neukirchen-Vluyn und Xanten oder dem Betrieb des Neukirchen-Vluyner Freizeitbades, Fuß zu fassen.
