Sommergewitter über Moers
Ein heftiges Sommergewitter hat am späten Freitagabend Teile von Moers getroffen und insbesondere in Meerbeck, Hülsdonk und der Innenstadt für zahlreiche Schäden gesorgt. Umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und überflutete Straßen sorgten in der Nacht für zahlreiche Einsätze. Durch herabgefallenes Laub und Äste waren viele Straßenabläufe verstopft, sodass sich an einigen Stellen Wasser auf den Fahrbahnen staute. Der Bereitschafts-dienst der Enni rückte auch in der Innenstadt zu einer akuten Ge-fahrenstelle aus: Am Altmarkt war ein großer Ast heruntergebro-chen. Besonders stark betroffen war Meerbeck: Die Linden- und die Donaustraße mussten zeitweise gesperrt werden, da sie zu-nächst nicht gesichert werden konnten. „In nahezu jeder Straße lagen Äste“, erklärt Enni-Kanalmeisterin Yvonne Schwabe, die die Einsätze der Enni koordinierte. Sie bittet weiterhin um Vorsicht: Insbesondere unter Bäumen bestehe Gefahr durch lose Äste.
Am Samstagmorgen gingen die Aufräumarbeiten bei Tageslicht weiter und konzentrierten sich insbesondere auf Meerbeck. Trotz hochsommerlicher Temperaturen von bis zu 37 Grad waren die Mitarbeitenden der Enni bis zum Nachmittag im Dauereinsatz. Un-terstützt von einem externen Unternehmen fällten sie beschädigte Bäume und beseitigten heruntergefallene Äste. Die zwischenzeit-lich gesperrten Abschnitte der Linden- und Donaustraße konnten inzwischen wieder freigegeben werden. In der Innenstadt kam es ebenfalls zu nennenswerten Schäden: An dem ehemaligen Rat-hausgebäude fiel ein großer Ast einer Platane auf einen Balkon im vierten Obergeschoss. Die Einsatzkräfte konnten diesen sichern und zurückschneiden.
Die Aufräumarbeiten werden am Montag fortgesetzt. Dabei kom-men auch Kehrmaschinen zum Einsatz, um das Blattwerk von Straßen und Gehwegen zu entfernen und so ein erneutes Verstop-fen der Abläufe zu verhindern. Bereits jetzt werden eingehende Meldungen zu Schäden systematisch erfasst, um sie gezielt abar-beiten zu können. Weiterhin gesperrt bleibt der Friedhof Meerbeck. Dort stellte die Enni bei Kontrollen mehrere umgestürzte Bäume sowie zahlreiche herunterhängende Äste festgestellt. Die Schäden sind so erheblich, dass der Friedhof aus Sicherheitsgründen zu-nächst geschlossen bleiben muss.
