Enni Night of the Bands lockte weit mehr als 1.000 Gäste an.
Livemusik in allen Ecken, volle Lokale und bestens gelaunte Gäste: Die Enni Night of the Bands hat Moers am Wochenende einmal mehr in eine pulsierende Musikmeile verwandelt. 14 Bands spielten in elf Locations der Innenstadt sowie drei Außenstationen und machten die Stadt bis tief in die Nacht zum Treffpunkt für Musikfreunde. Das spätsommerliche Wetter lockte weit mehr als 1000 Gäste an. Dabei konnten diese wie gewohnt zwischen den Locations wechseln und unterschiedliche Musikstile erleben – von Soul und Jazz über Pop und Rock bis hin zu akustischen Gitarren-Sounds im kleinen Clubambiente. „Die Menschen erleben gemeinsam Musik, tanzen, feiern und machen jeden Ort zu etwas Besonderem – genau das ist die Idee hinter der Bandnacht. Und das hat in Moers wieder wunderbar funktioniert“, sagt Stefan Krämer, Geschäftsführer der ENNI Energie & Umwelt als Sponsor der Veranstaltung.
Zu den Höhepunkten zählten unter anderem das volle Haus im Café Lyzeum, wo Bobby Moo & Friends das Publikum zum Tanzen brachten, sowie die Party im Fiddlers, wo Rob Sure die Gitarrenriffs krachen ließ. Auch dort, wo sonst eher ruhig gespeist wird, feierten die Gäste an diesem Abend ausgiebig – etwa indischen Naan Curry mit dem Oldenburger Musiker Hauke Quaer am Saxofon. Das griechische Restaurant Odysseus avancierte wie im Vorjahr zum Hotspot. Die Band Moodish mit ihrem walisischen Sänger James Taylor – wie immer auf Socken und in seine Heimatflagge gehüllt – riss einfach alle mit. Volles Haus meldete auch das Schützenhaus in Moers-Vinn, das zum ersten Mal dabei war – hier rockten die Ostfriesen von Freezland. „Trotz des Shuttlebusses haben es die Außenposten naturgemäß etwas schwerer. Deswegen freut uns der Erfolg hier besonders“, sagt Veranstalter Maik Böse, der auch mit Blick auf die Ticketzahlen eine positive Bilanz zieht.
Denn in den Tagen vor der Veranstaltung schossen die Verkaufszahlen in die Höhe. Viele Kurzentschlossene ließen außerdem die Abendkasse brummen. „Mit rund 1300 Gästen haben wir die Zahl aus dem Vorjahr gehalten – trotz zweier starker Konkurrenz-Veranstaltungen“, sagt Maik Böse und verspricht, die Terminplanung für das kommende Jahr zu optimieren. „Damit die Musikfans nicht wieder die Qual der Wahl haben.“
In ersten Rückmeldungen haben auch schon viele Gastronomen ihre Zusage fürs nächste Jahr gegeben und wollen die gleichen Künstler wieder einladen. „Das ist eine wunderbare Bestätigung unserer Auswahl“, sagt Maik Böse, der nun nach Xanten blickt. Dort steigt die Enni Night of the Bands am Samstag, 25. Oktober.
