Enni koordiniert zentrales Ausbaupaket mit der MUENET
Der flächendeckende Breitbandausbau in der Region nimmt weiter Fahrt auf: Neben der Telekom Deutschland wird künftig auch die MUENET GmbH einen Teil des geförderten Glasfasernetzes realisieren. Nachdem der Förderbescheid des Bundes vorliegt, erhalten in Kürze rund 1.000 Moerser Adressen entsprechende Post von der Stadt Moers. Darin werden die Eigentümerinnen und Eigentümer darüber informiert, dass ihre Immobilien im Fördergebiet liegen und sie die einmalige Möglichkeit eines kostenfreien Glasfaser‑Hausanschlusses erhalten. „Über diesen Anschluss sind künftig Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s möglich“, erklärt Boris Stolzenberg, der den Breitbandausbau bei der ENNI Stadt & Service Niederrhein koordiniert.
Die Enni übernimmt beim Breitbandausbau in der Region eine Schlüsselrolle: Seit 2020 koordiniert sie das komplexe Vorhaben für die Städte Moers, Neukirchen‑Vluyn, Kamp‑Lintfort und Rheinberg und sorgt dafür, dass bislang unterversorgte Gebiete zuverlässig an das Hochleistungsnetz der Zukunft angeschlossen werden. Im Fokus dieses zweiten Förderprojekts stehen sogenannte graue Flecken – Adressen, die perspektivisch nicht eigenwirtschaftlich durch Telekommunikationsunternehmen mit Glasfaser erschlossen werden. Bund, Land und Kommunen fördern den Ausbau und ermöglichen damit eines der größten städteübergreifenden Infrastrukturprojekte am Niederrhein. Rund 3.000 förderfähige Adressen profitieren insgesamt von dem Projekt.
Enni stimmt die beteiligten Akteure aufeinander ab und sorgt für einen reibungslosen Ablauf – von der Fördermittelkoordination über die Ausschreibung bis zur Umsetzung vor Ort. Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hat für einen Teil des Ausbaugebiets die MUENET GmbH & Co. KG aus Coesfeld den Zuschlag erhalten. Das Unternehmen ist auf den Aufbau und Betrieb moderner Glasfasernetze spezialisiert und realisiert seit vielen Jahren Infrastrukturprojekte zur nachhaltigen Versorgung von Haushalten und Unternehmen mit leistungsfähiger digitaler Infrastruktur.
Die geförderte Netzinfrastruktur wird als sogenanntes offenes Netz (Open Access) gemäß der NGA‑Rahmenregelung der Bundesrepublik Deutschland errichtet. Das bedeutet: Auch andere Internetanbieter können das Netz künftig nutzen und Endkundendienste anbieten. Für die Haushalte besteht keine Verpflichtung, einen bestimmten Anbieter zu wählen oder den Anschluss aktiv zu nutzen. MUENET wird die betroffenen Haushalte nach dem Versand des städtischen Schreibens detailliert über das Ausbauvorhaben, die nächsten Schritte sowie über optionale Endkundenprodukte informieren. Im Rahmen des Netzausbaus bietet das Unternehmen neben dem kostenfreien Hausanschluss auch vergünstigte Tarife bei Abschluss eines 24‑Monats‑Vertrages an.
