Enni muss vereinzelt Restabfalltonnen stehenlassen
Der Austausch veralteter Transponder an Restabfalltonnen in Moers geht in die letzte Phase. Trotz mehrerer Informationsschreiben haben einzelne Haushalte bislang nicht auf die notwendige Tauschaktion der ENNI Stadt & Service (Enni) reagiert. Für diese Tonnen gilt nun, dass sie ab dem 2. Februar vorübergehend nicht geleert werden, da das System an den Fahrzeugen die alten Transponder technisch nicht mehr erfassen kann. „Wir haben die betroffenen Kundinnen und Kunden bereits dreimal schriftlich informiert und um Mitwirkung gebeten. Nun sind wir im Sinne der Gebührengerechtigkeit gezwungen, nicht umgerüstete Tonnen am Abfuhrtag ungeleert stehen zu lassen“, erklärt Enni-Abteilungsleiter Ulrich Kempken. An die betroffenen Gefäße wird die Enni einen entsprechenden Hinweis anbringen. „Die Nutzerinnen und Nutzer müssen sich in unserem Kundenzentrum melden, um die zeitnahe Umrüstung des Transponders und die schnelle Wiederaufnahme der Leerung abzustimmen. Diese erfolgt dann innerhalb weniger Tage.“
Der Austausch des Transponders am Behälter dauert nur wenige Minuten. Die Maßnahme ist notwendig, weil die früher verwendete 4-MHz-Technik endgültig außer Betrieb genommen werden musste – der Hersteller hat den Support dafür eingestellt. Moderne Sammelfahrzeuge arbeiten ausschließlich mit der 134,2-kHz-Technik, die in Moers bereits seit vielen Jahren Standard ist. Enni bittet die betroffenen Haushalte um Verständnis für das Vorgehen. Ziel sei es, den Transpondertausch vollständig abzuschließen und auch künftig eine zuverlässige und korrekte Abrechnung der Abfallgebühren sicherzustellen. In Moers sind zehn Restabfallleerungen pro Jahr in der Grundgebühr enthalten, bei der Nutzung einer Biotonne sind es acht Leerungen. Zusätzliche Leerungen werden nur dann berechnet, wenn sie tatsächlich in Anspruch genommen werden.
