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    10.10.2019

    Energiewende inmitten der Stadt

    Solarpark Vinn vereint ökologische und ökonomische Ziele

    Die vierjährige Planungs- und Genehmigungsphase des Solarparks Vinn war ein Marathon mit dutzenden Gutachten, die achtwöchige Bauzeit glich hingegen einem rekordverdächtigen Sprint. Nun produziert die ENNI Energie & Umwelt Niederrhein (ENNI) mit der direkt an der Autobahnausfahrt Moers-Zentrum gelegenen natürlichen Energiequelle inmitten der Stadt jährlich Ökostrom für rund 1.100 Haushalte. ENNI-Geschäftsführer Dr. Kai Gerhard Steinbrich nahm das knapp sechs Fußballfelder große Solarkraftwerk heute unter anderem mit Bürgermeister Christoph Fleischhauer in Betrieb. Das Moerser Stadtoberhaupt war sich beim symbolischen Knopfdruck sicher, dass das neue Leuchtturmprojekt wegen seiner Lage in Reichweite zur Innenstadt die regenerative Stromerzeugung noch mehr in das Bewusstsein der Moerser Bürger rückt. „Die Energiewende ist für uns nicht nur eine Floskel, sondern ein Arbeitsauftrag, der durch unser Stadtwerk in vorbildlicher Art und Weise umgesetzt wird. Der Solarpark ist auch ein weiteres wichtiges Signal für die Bürgerinnen und Bürger: In Moers wird gehandelt, wir setzen uns aktiv für den Klimaschutz ein“, so Fleischhauer.
    Für ENNI-Geschäftsführer Dr. Kai Gerhard Steinbrich ist der Solarpark Vinn ein weiterer wichtiger Baustein der auf grüne Themen ausgerichteten Zukunftsstrategie, mit der das Unternehmen die Energiewende am Niederrhein aktiv vorantreibt und bereits rund 35 Prozent des Strombedarfs seiner Moerser Kunden aus umweltschonender Erzeugung deckt. Für den neuen Solarpark in Moers-Vinn hat ENNI dazu erneut rund 2,4 Millionen Euro über die Tochtergesellschaft ENNI Solar – in der das Unternehmen die mittlerweile deutlich über zwanzig Solaranlagen bündelt – in die umweltschonende Stromerzeugung investiert. Dabei sicherte sich ENNI mit dem Solarpark in der gesetzlichen Ausschreibung eine Förderung nach dem neuen Erneuerbaren Energie Gesetz. Dies ist bislang nur wenigen Projekten in Nordrhein-Westfalen gelungen. „Es spricht für die Wirtschaftlichkeit des Projektes, dass wir uns hier gegen die über deutlich mehr Sonnenstunden verfügende Konkurrenz aus dem Süden Deutschlands durchsetzen konnten“, habe ENNI laut Steinbrich dabei erneut  den Spagat zwischen ökologischen und ökonomischen Interessen vollzogen: „Auch in Moers-Vinn erwirtschaften wir über viele Jahre Gewinne und Gewerbesteuern und helfen unserer Heimatkommune dabei, Klimaziele zu erreichen.“

    Wie schon bei den anderen regenerativen Erzeugungsprojekten hat ENNI auch für das neue Projekt bislang viel Zuspruch der Bürger erhalten. Die interessieren sich für die Anlage und nehmen den an der Venloer Straße gelegenen Solarpark mit seinen über 10.400 Solarmodulen bereits seit Wochen wahr. Diese hatte ein Spezialunternehmen auf einer bislang teils extensiv landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche entlang der A 40 mit über 2.000 Pfosten auf Modulträgern installiert. Heute informierte Steinbrich, dass die auf einer Fläche von 4,4 Hektar installierte Anlage jährlich 3,7 Millionen Kilowattstunden Ökostrom ernten und den Ausstoß von rund 2.200 Tonnen Kohlendioxid vermeiden wird. „Unser Sonnenkraftwerk unterscheidet sich dabei von vielen PV-Anlagen in Nordrhein-Westfalen dadurch, dass wir hier die mit Naturschutz und Baurecht verbundenen Auflagen in einem Landschafts- und Wasserschutzgebiet sowie einer als Ökokonto genutzten Fläche miteinander in Einklang gebracht haben“, habe auch in Vinn der Naturschutz in den Planungen ganz oben gestanden. „Es war Voraussetzung, dass wir hier bereits heimische Tier- und Pflanzenarten erhalten und mit zusätzlichen 47 Bäumen und 5.400 m² Hecken- und Gebüschelementen sowie 16.500 m² Wiesenfläche einen Mehrwert für das natürliche Umfeld schaffen. Das machte die Genehmigung an dieser Stelle überhaupt erst möglich.“

    Nach dem offiziellen Teil nutzten rund hundert Bürger die Chance, bei einer Führung hinter die Kulissen des neuen Solarparks zu blicken. Per Kamera ermöglichten Drohnenflüge dabei auch aus einer vollkommen neuen Perspektive Einblicke in die Dimensionen der Anlage. Zudem gab es Informationen rund um den Anschluss einer solchen Großanlage an das Stromnetz, zur Zukunft der Elektromobilität und an einem Stand des Naturschutzbundes auch zu den ökologischen Besonderheiten des Geländes.

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