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    07.10.2019

    Verwaltungsrat tagte zur Gebührenentwicklung

    Gremium bekam einen Ausblick auf die Gebühren 2020

     

    Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt & Service Niederrhein (ENNI) ist gestern mit dem üblichen Ausblick auf die Gebühren im neuen Jahr in das zweite Sitzungshalbjahr gestartet. Demnach können Moerser Bürger 2020 mit sinkenden Abfallgebühren rechnen. Auch bei der Straßenreinigung wird es für Moerser günstiger, die Friedhofs- und die Abwassergebühren werden aber steigen. Hier könne das Unternehmen die deutlich steigenden Kosten und die notwendigen Investitionen in eine zukunftsfähige Infrastruktur nicht ausgleichen. Handelte es sich bei den Gebühren zunächst um einen Ausblick über den der Rat der Stadt Moers zum Jahresende abschließend beschließen wird, entschieden die Verwaltungsratsmitglieder gestern bereits über die Entsendung von neuen Vertretern der ENNI in Beiräte, Aufsichtsräte und Gesellschafterversammlungen. Das war auch durch das Ausscheiden des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Hans-Gerhard Rötters in den Ruhestand notwendig geworden.

     

    Mit Blick auf den Jahreswechsel steht in der Herbstsitzung alljährlich die Gebührenentwicklung auf der Tagesordnung des Verwaltungsrates. Hier stellte ENNI-Kostenrechner Rainer Krohn die in der sogenannten AG Gebühren der ENNI zuvor bereits diskutierte Kalkulation vor, die Basis für die Entscheidung des Rates der Stadt Moers ist. Hiernach sinken die Abfallgebühren 2020 je nach Nutzungsart zwischen einem und vier Prozent. „Für den typischen Moerser Haushalt mit einer 60-Liter-Restabfall- und einer 120-Liter-Biotonne wird es rund fünf Euro günstiger“, habe ENNI laut Krohn hier die drastischen Erlösrückgänge aus der Altkleidersammlung durch sinkende Betriebskosten überkompensieren können. Runter geht es auch bei den Straßenreinigungs- und Winterdienstgebühren, bei denen die milden Winter der letzten Jahre in die Kalkulation einflossen. Bei den durch ENNI nur gering beeinflussbaren Entwässerungsgebühren müssen Bürger tiefer ins Portemonnaie greifen. Die Niederschlags- und Schmutzwassergebühren werden ab Januar vor allem durch höhere Genossenschaftsbeiträge an die LINEG und die enormen Investitionen in die Sanierung des 2015 teils marode übernommenen Kanalnetzes steigen. Absolut fällt das Plus für Eigentümer eines Muster-Reihenhauses mit 130 Quadratmetern versiegelter Fläche bei der Niederschlagswassergebühr mit monatlich einem Euro moderat aus. Die nach dem Frischwasserverbrauch berechnete Schmutzwassergebühr steigt ebenfalls, um 29 Cent pro Kubikmeter. Gestiegene Betriebskosten und die enormen Investitionen in die moderne Infrastruktur schlagen auch bei den Friedhofsgebühren durch. Hier gibt es ein Plus bei der Grabbereitung und den Nutzungsrechten. Die erwerben Hinterbliebene aber auf 25 Jahre. 

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