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    13.06.2019

    Breite Zufriedenheit mit kleinen Schönheitsfehlern

    Wie sauber empfinden Moerser ihre Stadt? Das wollte die ENNI Stadt & Service Niederrhein (ENNI) genauer wissen und ließ von dem Dortmunder Marktforschungsinstitut Prolytics ein Meinungsbild erstellen. Die Ergebnisse stellte das Unternehmen nun im Zuge seiner Verwaltungsratssitzung öffentlich vor. „Die Mehrheit der Moerser empfindet die Stadt als sauber. Es gibt aber insbesondere in nördlichen Stadtteilen Schönheitsfehler und Handlungsbedarf“, fasst ENNI-Vorstand Lutz Hormes die repräsentative Befragung in allen Moerser Stadtteilen zusammen. In seiner Sitzung gab das Gremium außerdem wie jährlich vorgesehen grünes Licht für die im Rahmen des 2017 politisch beschlossenen Friedhofskonzeptes vorgesehenen Maßnahmen in 2019. „Unter anderem mit der Sanierung der Trauerhalle wollen wir vor allem den Friedhof Meerbeck aufwerten“, so Hormes.

    Seit zehn Jahren kämpft die ENNI mit ihrer Initiative „Sauberes Moers“ für mehr Sauberkeit im Stadtbild. Und das kommt – anders als gelegentlich behauptet – gut an. Viele Moerser nehmen die Aktivitäten positiv wahr. Auch das ist ein Ergebnis der aktuellen Marktforschungsstudie der ENNI zur Stadtsauberkeit. „500 Moerser haben hier in 20-minütigen Telefonin-terviews repräsentativ ihre Meinung abgegeben“, berichtet Vorstand Lutz Hormes. Tenor: „Eine Mehrheit sieht die Stadt als sauber an. Es gibt in einzelnen Stadtteilen aber auch negative Stimmen.“ So fühlen sich die Bürger in Meerbeck, Eick und Rheinkamp überdurchschnittlich stark durch wilden Müll und Hundekot belästigt. „Für uns bedeutet das, dass wir nicht flächendeckend neue Maßnahmen ergreifen müssen, sondern sehr gezielt und Budget schonend vorgehen können“, sagt Hormes. So forderten viele Bürger schärfere Kontrollen und Sanktionen, Halteverbote an Kehrtagen der Straßenreinigung und eine stärkere Aufklärung schon im Kindergartenalter. „Diese Ideen sind nicht neu. Wir wissen jetzt aber genauer, wo sie Sinn machen würden.“ In jedem Fall werde die ENNI wie von den Bürgern in Mehrheit gewünscht weitere Aufklärungsarbeit betreiben – etwa im September mit einer Aktion auf der Moerser Kirmes.

    Zwei Jahre nach dem Beschluss des Friedhofkonzeptes standen die Friedhöfe erneut im Mittelpunkt einer Sitzung. Hier gab Hormes turnus-gemäß einen Überblick über die umgesetzten und laufenden Maßnahmen – etwa den Bau einer barrierefreien WC-Anlage auf dem Friedhof Meerbeck, den Abriss der Trauerhalle und anstehenden Neubau auf dem Friedhof Utfort, die Sanierung der Torhäuser in Repelen und den Bau eines Lagerplatzes in Schwafheim. Für 2019 nimmt sich die ENNI die Sanierung der Trauerhalle und des denkmalgeschützten Wohngebäudes auf dem Friedhof Meerbeck vor. Hier sollen Dienst- und Wohnräume entstehen und die bestehenden Container als Arbeitsort ersetzen. „Wenn das Haus wieder bewohnt wird, nehmen erfahrungsgemäß auch die Vanda-lismusfälle ab, die uns in Meerbeck besonders beschäftigen.“

    In der letzten Sitzung vor der Sommerpause standen zahlreichen weitere Themen auf der Tagesordnung. So will sich ENNI gegen das sogenannte LKW-Kartell wehren und sich einer Sammelklage gegen Daimler anschließen. Das Schadensvolumen liegt bei rund 70.000 Euro. In einem Sachstandsbericht zur Straßenbeleuchtung zeigte Hormes auf, mit welchen technischen Besonderheiten sich die ENNI in Zukunft beschäftigen will – etwa Solarlaternen oder Laternen als WLAN-Hotspots und als Ladesäulen für Elektrofahrräder. Einen Zwischenstand gab es zum Rückwärts-fahren von Abfallfahrzeugen, das die Unfallversicherung aus Sicherheitsgründen verbietet. Hier hatte ENNI in 309 schmalen Straßen Handlungsbedarf festgestellt und bislang in den meisten Fällen eine für Kunden praktische Lösung gefunden. Nur in Einzelfällen müssen Anwohner ihre Müllgefäße künftig bis zur Straßeneinmündung vorziehen. Als nächstes wird die ENNI die Siedlungsbereiche von Kapellen näher betrachten. Au-ßerdem berichtete Hormes aus der Projektpartnerschaft mit der palästinensischen Stadt Beitunia. Hier hat die ENNI Fördergelder beim Bundes-wirtschaftsministerium beantragt, um Beitunia bei der Sanierung seines Trinkwassernetzes zu helfen.

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