Mittwoch, 20.03.2019

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    11.03.2019

    Schäden durch Tief „Eberhard“

    Sturmtief „Eberhard“ hat den Niederrhein am Sonntag kräftig durchgeschüttelt. Auch für die Unternehmen der ENNI-Gruppe hat noch am Nachmittag das große Aufräumen begonnen. Schon während des Sturms hatten die Hinweise besorgter Bürger die Mitarbeiter in der Leitstelle der ENNI in Atem gehalten. Sie meldeten unter anderem umgekippte Baustellenzäune, drei umgeknickte Straßenlaternen, verstopfte Abwassersenken und Stromausfälle. Die gute Nachricht aus dem Bereich Grünpflege: „Im Vergleich zu Sturmtief Friederike im Januar 2018 sind wir dieses Mal relativ glimpflich davon gekommen“, erklärt Marcus Petrausch, ENNI-Sachgebietsleiter für die Grünflächenunterhaltung, dessen Mitarbeiter in den kommenden Tagen sämtliche Grünanlagen in Augenschein nehmen und die Schadensliste abarbeiten. Die aktuelle Bilanz weist 20 umgestürzte Bäume auf, davon drei im Schlosspark und zwei im Frei-bad Solimare. An rund  50 weiteren Bäumen gibt es größere Schäden – etwa abgebrochene Äste oder Kronen. Bürger bittet Petrausch weiter um erhöhte Wachsamkeit: „Wer einen Schaden an einem Baum im öffentlichen Bereich sieht, kann uns diesen unter unser kostenlosen Servicerufnummer 0800-2221040 melden.“

    Der stürmische Eberhard hielt auch die Elektriker der ENNI Energie & Umwelt in Atem. Schäden durch abgebrochene Äste und umgekippte Bäume in Freileitungen hielten sich diesmal aber in Grenzen. „Es gab nur wenige Stromausfälle“, laut dem technischen Bereichsleiter, Kai Gerhard Steinbrich, wirkt hier die praktizierte Strategie, störanfällige Freileitungen besonders im Mittelspannungsnetz gegen Erdkabel auszutauschen. So verzeichnete ENNI trotz der Orkanböen der Windstärke 12 lediglich vier Störungen in den Freileitungen und die ausschließlich im Niederspannungsnetz. „Nur 35 Häuser in den ländlichen Bereichen von Neukirchen-Vluyn und Moers-Kapellen waren kurzzeitig ohne Strom. „Die ersten Kunden waren schon nach fünf Minuten wieder am Netz, das letzte Haus hatte nach 90 Minuten wieder Strom“, so Steinbrichs Fazit.

    Nur wenige Stunden nach dem Abfallsammeltag hat „Eberhard“ hingegen vielerorts die Arbeit hunderter fleißiger Helfer vom Vortag wieder zunichte gemacht. Hier hatte der Orkan am Sonntag jede Menge für die Montagsabfuhr bereits bereitgestellte gelbe Säcke und Altpapier durch die Straßen geweht. Das Entsorgungs- und Reinigungsteam von ENNI-Abteilungsleiter Ulrich Kempken wird dadurch sicher noch einige Tage für ein sauberes Stadtbild benötigen. Auf privaten Grundstücken müssen die Bürger aber helfen. „Hier bitten wir Moerser, ihr direktes Umfeld selbst zu reinigen.“

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