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    07.03.2019

    Im Kampf gegen wilden Müll helfen

    13. Abfallsammeltag startet am 9. März

    Im Kindergarten lernen es schon die ganz Kleinen: Abfall gehört in den Abfalleimer und nicht auf den Boden. „Warum manche Menschen das nicht verstehen oder verstehen wollen, bleibt wohl ihr Geheimnis“, sagt Claudia Jaeckel, Abfallexpertin der ENNI Stadt & Service (ENNI), die tagtäglich mit den Hinterlassenschaften zu kämpfen hat, die als „wilder Müll“ das Stadtbild verschandeln. Ob kaputte Elektrogeräte, die alte Couch oder sogenannter Handwurfmüll – wie viele Tonnen Abfall nicht dort landen, wo sie hingehören, lässt sich schwer schätzen. Fakt aber ist: „Vor Stadtgrenzen macht das Problem keinen Halt. Und: Es gibt viele Bürger, die im Kampf gegen den wilden Müll mit anpacken.“ Nämlich am Abfallsammeltag, der am Samstag, 9. März, von 9:30 bis 12:30 Uhr bereits zum 13. Mal in Moers stattfindet. „Im letzten Jahr haben dabei mehr als 1000 Freiwillige mit angepackt“, berichtet Jaeckel, die erneut auf viele Anmeldungen hoffen.

    In der Tat rechnet die Organisatorin wieder mit tatkräftiger Unterstützung und hat bereits Kindergärten, Vereine und Schulklas-sen angeschrieben. „Sie können, wenn es ihnen aus organi-satorischen Gründen besser passt, gerne auch kurz vor oder nach dem Abfallsammeltag sammeln“, erklärt Jaeckel. Die Abfallexpertin freut sich, dass sich neben Gruppen auch schon viele Einzelpersonen gemeldet haben. „Bei vielen hat der Abfallsammeltag einen festen Platz im Terminkalender.“ So werden auch Bürgermeister Christoph Fleischhauer und ENNI-Vorstand Lutz Hormes die Ärmel hochkrempeln. Und auch sicherlich zahlreiche Kinder des ENNI-Kidsclubs helfen wieder mit.  

    Ob sie alle gemeinsam einen neuen Sammelrekord aufstellen? „Zehn Tonnen Abfall kommen ganz bestimmt wieder zusammen“, weiß Jaeckel und betont, dass nicht die Menge für den Erfolg ent-scheidend ist. „Wichtig ist, dass wir zusammen ein Zeichen set-zen.“ Mit der Initiative „Sauberes Moers“ will die Abfallexpertin weiter für eine saubere Stadt kämpfen, die Menschen für das Thema
    sensibilisieren und vor allem aufklären. „Denn wer seine Couch oder den alten Fernseher in den Wald kippt, hätte sie auch zum Jostenhof bringen können. Da ist die Entsorgung von Sperrgut kostenlos und macht kein schlechtes Gewissen.“

    Übrigens: Alle Helfer, die beim Abfallsammeltag mit anpacken, stattet das Abfallentsorgungszentrum Asdonkshof mit Handschu-hen aus. Die ENNI stellt Müllsäcke zur Verfügung und sammelt den Abfall nach getaner Arbeit wieder ein. Um besser planen zu können, bittet Jaeckel alle Helfer, sich bis zum 1. März bei ihr anzumelden. Dies geht vormittags telefonisch unter  02841/104-704, per Mail an cjaeckel(at)enni(dot)de oder unter www.enni.de

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