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    09.07.2018

    Damit es nicht stinkt

    In den Moerser Haushalten fällt jede Menge Abfall an. Ein Großteil davon ist organisch und gehört nicht in den Rest-, sondern den Bioabfall. Um den zu entsorgen, nutzen in Moers bereits rund 15.500 Haushalte die auch braune Tonne genannte Biotonne. Claudia Jaeckel weiß als Abfallexpertin der ENNI Stadt & Service (ENNI) von der Popularität dieses Entsorgungsangebotes, das im Sommer allerdings auch seine Tücken hat: Vor allem feuchte Küchenabfälle fangen bei Wärme schnell an zu gären. Das führt zu unangenehmen Gerüchen. Haben Fliegen vorher ihre Eier auf den Bioabfällen ablegen können, finden die Fliegenlarven in dem feucht-warmen Klima der Biotonne ideale Lebensbedingungen. Jaeckel empfiehlt Bürgern, die das vermeiden wollen, die Biotonne immer an einem kühlen, schattigen Platz aufzustellen. Zudem sollten Nutzer den Behälterboden mit Zeitung auslegen und auch zwischen die Abfälle Zeitungen oder Äste mit einschichten. „Das saugt die Feuchtigkeit auf und verhindert die schnelle Gärung.“

    In der Tat wandern in Moers jährlich rund 7000 Tonnen Küchenabfälle wie Gemüse-, Salat- und Brotreste oder Gartenabfälle wie Rasen-, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt in der Biotonne. Auch kompostierbare Stoffe wie Haare, Federn, Holzwolle, Küchenkrepp und Sägemehl sind hier gut aufgehoben. Am Entsorgungszentrum Asdonkshof in Kamp-Lintfort wird hieraus wertvoller Kompost. Voraussetzung: Es landen hier kein rohes Fleisch, Kadaver, Tierstreu, Glas und Kunststoffe. Auch im Handel erhältliche biologisch abbaubare oder kompostierbare Tüten sind verpönt. „Die gehören nicht in die Biotonne, weil sie sich viel zu langsam zersetzen und als vermeintliche Störstoffe im fertigen Kompost erscheinen“, weiß Jaeckel.

    Die Biotonne zählt heute zu den beliebtesten Entsorgungsangeboten der Moerser. Im Sommer können Fliegen und Maden hier aber schnell die Vorherrschaft übernehmen. Feuchte Küchenabfälle in Zeitung einzuwickeln, das kann bereits Wunder wirken. „Dann können Fliegen ihre Eier nicht so leicht ablegen“, weiß Jaeckel aus langjähriger Erfahrung und rät dazu, Speisereste im Sommer schnellst möglich und somit eventuell auch über die

    Restabfalltonne zu entsorgen. Besonders empfiehlt die Abfallexpertin aber, die Tonne immer gut zu lüften: „Einfach ein Stöckchen einklemmen, damit der Deckel nicht ganz schließt.“ Wer zudem das Angebot der zweiwöchentlichen Abfuhr nutzt, kann den unliebsamen Bewohnern den Garaus machen. Ganz ausbürgern lassen sie sich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad aber nicht. Helfer sind dann Gesteinsmehl oder gelöschter Kalk. Beides ist im Gartenfachhandel erhältlich. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte vor allem den Rand der Biotonne regelmäßig mit Essigwasser abspülen und zudem den alljährlich im Herbst durch ENNI angebotenen Service der Biotonnenreinigung nutzen. „Über den jeweiligen Reinigungstermin informieren wir alle Anwohner rechtzeitig über einen Biotonnenanhänger“, kündigt Jaeckel bereits jetzt für September die nächste Aktion an.

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