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    11.06.2018

    Friedhofskonzept greift

    Genau ein Jahr nach dem Beschluss des Friedhofskonzeptes standen die Moerser Friedhöfe erneut im Mittelpunkt, als sich der Verwaltungsrat der ENNI Stadt & Service Niederrhein AöR (ENNI) zu seiner Juni-Sitzung traf. Nahezu alle damals für 2017 beschlossenen Einzelmaßnahmen sind umgesetzt – nun gab das Gremium wie jährlich vorgesehen grünes Licht für den Maßnahmenkatalog 2018. Hier plant die ENNI unter anderem den Bau einer neuen Trauerhalle auf dem Friedhof Repelen und den Einbau einer barrierefreien WC-Anlage auf dem Friedhof Meerbeck. In der vorletzten Sitzung vor der Sommerpause standen zahlreichen weiteren Themen und Beschlüsse auf der Tagesordnung. So werden die Verwaltungsratsunterlagen künftig nur noch digital versendet und die Sitzungsentgelte angepasst – unter anderem,  um die steigenden Sachkosten für die Gremiumsmitglieder abzufedern. Außerdem wird ENNI-Vorstand Lutz Hormes in Zukunft die ENNI AöR in der Genossenschaftsversammlung der Event-Service Genossenschaft vertreten. Er löst in dieser Funktion den ENNI-Vorstandsvorsitzenden Hans-Gerhard Rötters ab. Schließlich zog Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der ENNI Sport & Bäder, eine erfreulichen Bilanz der Sportstätten und Bädereinrichtungen, die nach Neubau oder Sanierung nun alle mindestens ein Jahr in Betrieb sind: „In der Kundenzufriedenheitsanalyse haben wir uns im Vergleich zu der Umfrage von 2010 deutlich verbessert.“

    Die Moerser Friedhöfe sind in der Öffentlichkeit ein Dauerthema. „Naturgemäß sind die Menschen hier sehr sensibel und es bedarf im Umgang mit diesen Themen viel Fingerspitzengefühl“, weiß ENNI-Vorstand Lutz Hormes, den seit Monaten der unumgängliche Abriss der Trauerhalle auf dem Friedhof Utfort umtreibt. „Um räumlich einen Ersatz und mehr als einen Unterstand zu schaffen, stehen wir in engen Gesprächen mit der evangelischen Kirchengemeinde“, erklärt Hormes und hofft, bereits bei der Presbyteriumssitzung Mitte Juni eine Einigung mit der Gemeinde erzielen zu können. Im Gespräch ist hier ein Umbau der Pfarrkirche, um darin Trauerfeiern zu ermöglichen. Verzichten will der Verwaltungsrat auf den Moerser Friedhöfen hingegen zunächst auf Pfandstationen für Handkarren. Der Vorschlag sei zwar grundsätzlich positiv. „Wenn wir aber weiterhin eine gute Balance zwischen Angebot und Gebührenstabilität halten wollen, können wir nicht alle Ideen umsetzen“, bedauerte Hormes, der auch zur öffentlich diskutierten Kaninchenjagd auf dem Moerser Hauptfriedhof Stellung nahm. Diese sei zwar seit Jahrzehnten Gang und Gäbe und ein Wunsch zahlreicher Friedhofsnutzer. „Wenn sich Anwohner dadurch gestört fühlen, müssen wir aber über Alternativen nachdenken, etwa dem Einsatz von Attrappen von Raubvögeln zur Abschreckung.“

    Viel Positives gab es über die Sport- und Bädereinrichtungen der ENNI zu berichten. Die Einweihung der Großrutschenanlage im Freibad Solimare musste die ENNI wegen technischer Probleme zwar verschieben. Eine unter 832 Besuchern durchgeführte Befragung ergab aber, dass der ENNI Sportpark Rheinkamp, das Freizeitbad Neukirchen-Vluyn, das Solimare mit Freibad und Aktivbad sowie die ENNI Eiswelt bei den Nutzern gut ankommen.  Die Teilnehmer äußerten sich unter anderem zum Preis-Leistungsverhältnis, zur Sauberkeit und zur Sicherheit. Fazit: „Die Weiterempfehlungsrate ist sehr hoch. Die konstruktiven Verbesserungsvorschläge prüfen wir nun auf Umsetzungsmöglichkeiten“, so Hohensträter.  

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