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    12.08.2019

    Abriss für die Zukunft

    Alte Schreinerei Cleve weicht für neues Verwaltungsgebäude

    Modern, attraktiv, umweltbewusst – schon im Sommer 2021 wird die ENNI-Gruppe am Jostenhof in Nachbarschaft zum heutigen Kreislaufwirtschaftshof ein neues Betriebs- und Verwaltungsgebäude beziehen. Damit es dort auch genügend Platz für das viergeschossige, 17 Meter hohe und knapp 12.000 Quadratmeter umfassende Gebäude gibt, rücken hier bald die Bagger der Firma VVC Verwertungszentrum Castrop an. Das Spezialunternehmen für Abbrucharbeiten und die Verwertung von Baustoffen hatte sich in einer Ausschreibung durchgesetzt und wird das Gelände bis Ende Oktober für den Neubau vorbereiten. Für den Vorstandsvorsitzenden der ENNI, Stefan Krämer, ist mit dem nun bald startenden Abriss das erste Etappenziel auf dem Weg zur neuen Heimat für die meisten der rund 500 Mitarbeiter der Unternehmensgruppe erreicht. „Das gesamte Planungsteam freut sich, dass es losgeht und der Aufbruch in die Zukunft bald für jedermann sichtbar wird.“

    Die rund drei Monate dauernden Arbeiten haben bereits begonnen. Zunächst werden die Abbruchspezialisten dabei das Gebäude und die Lagerhallen der alten Schreinerei Cleve entkernen, den Trockenbau und das sogenannte Ständerwerk zurückbauen, die Dachkonstruktion und Wände abtragen sowie Bodenplatten und Fundamente beseitigen. „Der Abriss wird aber erst später für Bürger wirklich sichtbar“, beschreibt Projektleiter Dr. Kai Gerhard Steinbrich, dass die vorbereitenden Maßnahmen samt dem Ausbau der technischen Anlagen und der fachgerechten Trennung verschiedenster Baustoffe einige Wochen dauern werden. Spätestens Anfang Oktober soll dann aber der alte, längst nicht mehr genutzte Späneturm der ehemaligen Schreinerei und die rund 26.000 Kubikmeter Bauvolumen umfassende Halle samt der dem Jostenhof zugewandten alten Cleve-Verwaltung fallen. Insgesamt wird VCC rund 7.000 Tonnen Beton, 150 Tonnen Ziegel, 400 Tonnen Holz und rund 70 Tonnen Stahl abfahren und das anfallende Abbruchmaterial sortieren und stoffgerecht recyceln oder entsorgen. „Ist dies alles erledigt, können wir den Baugrund herstellen“, wird laut Steinbrich erst danach der Startschuss zum Neubau erfolgen.

    Parallel zu den Abrissarbeiten läuft derzeit das Genehmigungsverfahren für den Neubau, beim dem ENNI im November mit dem Okay der Behörde zum Bauantrag rechnet. Auch einen Generalunternehmer sucht ENNI über ein Ausschreibungsverfahren bereits, der die durch die Gremien der ENNI freigegebene Entwurfsplanung des Architekten Carpus & Partner aus Aachen umsetzt. Läuft alles dann nach Plan, soll im Frühjahr 2020 ein traditioneller Spatenstich die rund 15-monatige Bauphase einläuten. Schon Mitte 2021 wollen die drei Unternehmen der ENNI-Gruppe in das neue Gebäude einziehen und es der Öffentlichkeit vorstellen.

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