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    27.06.2019

    Entspannung am Siebenschläfertag

    Trotz Hitzerekorden wird Wasser am Niederrhein nicht knapp
     
    Niederrheiner können durchatmen. Nach der extremen Hitze der letzten Tage kündigen Meteorologen für die kommende Woche Temperaturen unter der 30-Grad-Marke an. Glaubt man der Bauernregel zum gestrigen Siebenschläfertag, wird es aber warm bleiben. „Egal wie es kommt, auf die sichere und einwandfreie Trinkwasserversorgung für Bürger am Niederrhein wird dies keine Auswirkung haben“, ist Dr. Kai Gerhard Steinbrich als technischer Bereichsleiter des Moerser Wasserlieferanten ENNI Energie & Umwelt (ENNI) sicher. „Der Niederrhein ist wasserreich“, würden die Wasserwerksbetreiber hier anders als in anderen Regionen Nordrhein-Westfallens aus ergiebigen Grundwasservorräten schöpfen können. „Naturgemäß haben aber auch wir in den letzten Tagen bei den Wasserabsätzen Höchstwerte erreicht“, seien Bedarfsspitzen laut Steinbrich für sein Team aber Tagesgeschäft.

    In der Tat sind die Förderanlagen in den drei Wasserwerken der ENNI in Moers-Vinn und Niep-Süsselheide auf große Schwankungen im Abnahmeverhalten ausgelegt. Je nach Bedarf wird das System dabei in Bezug auf Druck und Menge heutzutage automatisch gesteuert und geregelt. Dabei kann der Tagesbedarf je nach Jahreszeit enorm schwanken. „Im Januar liegt die Abnahme teilweise deutlich unter 19.000 Kubikmetern pro Tag“, habe ENNI am letzten Dienstag mit über 25.000 Kubikmetern den bisherigen Spitzenwert des Jahres erreicht. Zum Vergleich: 2018 setzte ENNI am 25. Juni mit rund 21.600 Kubikmetern rund 16 Prozent weniger ab. Auch in den kommenden Wochen müssten die Bürger am Niederrhein keine Wasserknappheit befürchten. „Zwar ist der Grundwasserpegel um unsere Brunnen in den letzten Jahren grundsätzlich leicht gesunken. Dies hat aber keine Auswirkungen auf deren Förderleistung.“

    Insgesamt hat ENNI im letzten Jahr knapp 7,2 Millionen Kubikmeter an die an die rund 135.000 Einwohner in Moers und Neukirchen-Vluyn geliefert. „Immer in Trinkwasserqualität“, wie Steinbrich betont. Und die stimmt bundesweit und ist besser als die von Mineralwässern, wie eine aktuelle Studie der Stiftung Warentest belegt. ENNI investiert dafür viel und setzt dabei in Gewinnungsgebieten durch eine enge Kooperation mit der Landwirtschaft auf einen vorbeugenden Gewässerschutz. Dabei ist Trinkwasser ein streng kontrolliertes Lebensmittel. „Neutrale Institute wie der Fachdienst Gesundheitswe-sen des Kreises Wesel achten darauf, dass wir die strengen Grenzwerte der gesetzlichen Trinkwasserverordnung immer einhalten.“

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