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    29.06.2018

    Erster Rammschlag für Zukunftsprojekt

    © TWBII/Trianel

    Vor rund eineinhalb Jahren ebnete der Aufsichtsrat der ENNI Energie & Umwelt (ENNI) den Weg für ein neues regeneratives Zukunftsprojekt: die Beteiligung des Unternehmens am Trianel Windpark Borkum II. Nach dreijähriger Planungsphase erfolgte vor Nordseeinsel Borkum jetzt der erste Rammschlag zur Verankerung der Fundamentstrukturen und damit der Baustart für das rund 800 Millionen teure Energiewendeprojekt. In den nächsten Monaten treibt der Hydraulikhammer die bis zu 73 Meter langen Stahlpfähle mit rund 4.000 Rammschlägen etwa 30 Meter tief in den Meeresboden. „Der Bau des Offshore-Windparks ist eines der derzeit größten deutschen Erzeugungs-Projekte und bedeutender Baustein unserer Erneuerbaren-Strategie“, leistet ENNI laut Geschäftsführer Stefan Krämer so einen weiteren Beitrag zur Stromversorgung von morgen. Ein Prozent wird ENNI an dem Windpark halten und bringt dafür bis zu drei Millionen Euro in die Beteiligungsgesellschaft ein. Die regenerative Stromerzeugungsquote baut sie damit weiter aus. „Jährlich werden wir aus der Nordsee rund neun Millionen Kilowattstunden Ökostrom für etwa 3000 Haushalte beziehen“, wird ENNI zusammen mit ihren anderen Projekten so schon rund 30 Prozent des Strombedarfs aus eigenen regenerativen Quellen decken.

    Der Nordsee-Windpark wird 45 Kilometer vor der Küste Borkums in direkter Nachbarschaft der ersten, 2015 an das Netz gegangenen Ausbaustufe liegen. Die 32 Windkraftanlagen werden jeweils rund 6,3 Megawatt leisten und jährlich rund 800 Millionen Kilowattstunden produzieren. Die Anlagen des Herstellers Senvion messen von der Wasserlinie bis zur Blattspitze rund 180 Meter und haben einen Rotordurchmesser von 152 Metern. Errichtet werden die Windkraftanlagen auf einzelnen Stahlpfählen, sogenannten Monopiles. Der Park soll Ende 2019 ans Netz gehen.

    Neben ENNI beteiligen sich 16 weitere regionale Energieversorger aus Deutschland sowie die Stadtwerke-Kooperation Trianel an dem Projekt. Weitere Gesellschafter sind die EWE AG aus Oldenburg sowie ein Joint Venture des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich mit der schweizerischen Fontavis. „So ein Großprojekt können Stadtwerke unserer Größe nur mit Partnern stemmen“, schwört Krämer hier auf den bewährten Verbund unter dem Trianel-Dach. Er betont, dass der Windpark in Dimensionen konventioneller Kraftwerke vorstoße und dabei durch den Einsatz besonderer Systeme auch beim Bau nur minimal in die Umwelt eingreife. „Neben unseren wirtschaftlichen Interessen deckt sich dies auch mit unseren Ökozielen.“

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