Mittwoch, 17.01.2018

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Alles über Abfall

 

Alte Brotreste, Plastiktüten, Schulhefte, Glasflaschen, benutzte Taschentücher, leere Batterien - an einem Tag sammelt sich bei jedem von uns eine ganze Menge Müll an. Im Jahr sind das 611 Kilogramm pro Person. Das ist ganz schön viel! Doch was passiert eigentlich mit dem Abfall, nachdem wir ihn in die den Abfalleimer schmeißen? Wir zeigen dir, welcher Abfall in welche Tonne gehört und erklären was wir, die ENNI, mit den ganzen Überresten machen.

 

Was macht die ENNI mit dem Abfall?

Regelmäßig sammeln unsere fleißigen Helfer den ganzen Müll in Moers ein und bringen ihn zu speziellen Entsorgungsanlagen.

Wir unterscheiden zwischen Abfällen die recycelt oder entsorgt werden. Müll den wir noch mal benutzen können, recyceln wir. Hier habe ich dir mal aufgelistet, was man so aus deinem alten Müll gewinnen kann:

•Aus Bioabfall wird Kompost für den Garten.
•Altglas kann eingeschmolzen und zu neuen Gläsern und Flaschen werden.
•Aus Altpapier entstehen Recycling-Hefte, Toilettenpapier und vieles mehr.

 

Viele Abfälle lassen sich leider nicht wiederverwerten. Dazu gehören: Glühbirnen, Putzlappen, Taschentücher und noch ganz viel mehr. Diese Sachen können wir nicht recyceln, nachdem ihr sie in den Mülleimer geworfen habt.

Am aller besten ist es, wenn ihr so wenig Abfall wie möglich produziert. Damit tut ihr eurer Umwelt einen großen Gefallen.

 

Tipps für dich:

1. Nutze deine Kleidung länger und wirf weniger weg. Wenn dir die Sachen aber nicht mehr gefallen oder zu klein sind bringe sie doch zur Altkleidersammlung, anstatt sie einfach weg zu werfen.

2. Sei sparsam mit Papier! Beschreibe auch die Rückseite. Nutze Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel". Da kannst du sicher sein, dass es aus zu 100 Prozent aus Altpapier besteht. Die Herstellung von Recyclingpapier ist wesentlich umweltverträglicher als die von Frischfaserpapier.

3. Nimm eine Dose für dein Pausenbrot anstatt Papier- oder Plastiktüte oder gar Alufolie.

4. Kaufe immer nur so viele Lebensmittel ein wie du wirklich brauchst. Lebensmittel sind doch viel zu gut für die Tonne.

5. Kaufe Mehrweg- statt Einwegflaschen.

6. Verzichte auf Plastiktüten! Nimm einen Korb oder eine Stofftasche mit, wenn du einkaufen gehst.

 

Was ist der Grüne Punkt?

Joghurtbecher, Schokoriegelverpackungen und Zahnpasta Tuben haben eine Sache gemeinsam: Sie alle enthalten meistens den Grünen Punkt. Aber was genau bedeutet der?  Er ist ein Symbol und kennzeichnet Verpackungen die ihr in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack schmeißen müsst. Sie werden dann in großen Anlagen sortiert und wiederverwertet. Recycling nennt man das. Kunststoffe oder andere Sachen, die keine Verpackungen sind und nicht den Grünen Punkt enthalten, gehören nicht darein. Das sind zum Beispiel alte Spielzeuge oder Putzeimer. Sie werden auch nicht recycelt.

Ganz wichtig: Mülltrennung! Was kommt in welche Tonne?

Braune Tonne: Bio-Abfälle

Schwarze Tonne: Restmüll

Blaue Tonne: Papier, Pappe, Karton

Gelbe Tonne / Gelber Sack: Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundmaterial (z.B. Safttüten)

Glascontainer: Verpackungen aus Glas wie Einwegflaschen und Gläser

Sonderabfall: Abfälle mit gesundheits- oder umweltschädlichen Stoffen