Sonntag, 25.06.2017

Rauschende Partynacht in Xanten

ENNI Night of the Bands lockte erneut  weit über 1000 Gäste an

Ob ein Gast tatsächlich alle Bands gesehen hat? Adam Ruta will es nicht ausschließen. „Aber wer das geschafft hat, hat wirklich ein strammes Programm hinter sich“, sagt der Veranstalter der ENNI Night of the Bands, die am Wochenende erneut weit über 1000 Gäste angelockt und Xanten in eine Partymeile verwandelt hat. 15 Live-Bands in 13 Gaststätten – damit gab es bei der siebten Auflage der beliebten Musiknacht einen Rekord und für die Gäste entsprechend viel zu sehen und zu hören. „Natürlich haben wir uns wie immer unters Partyvolk gemischt und die Stimmung eingefangen“, freut sich Adam Ruta, dass die unterschiedlichen Musikrichtungen und das Konzept „ein Ticket für alle Konzerte“ erneut sehr gut ankamen. Dabei hat auch das kühle Wetter der guten Laune keinen Abbruch getan. Im Gegenteil. „Es hat dafür gesorgt, dass sich die Gäste gut verteilt haben und alle Kneipen voll waren. Und die Stimmung war überall phantastisch“, betont Ruta, dass die Xantener damit erneut bewiesen haben, dass sie gerne und lange feiern können.

Denn in der Tat war die ENNI Night of the Bands ein Musik-Marathon, der im Landhaus an der Xantener Nordsee bereits um 18:30 Uhr startete. „Hier hat sich der Einsatz eines Busses zusätzlich zum Nibelungen-Express sehr bewährt“, freut sich Ruta, dass in dem Lokal, das zum ersten Mal dabei war, schon zu früher Stunde der sprichwörtliche Bär steppte. Auch in den anderen neuen Locations – Kaffeemühle,  Jugendkulturwerkstatt eXit Xanten und De Kelder – war jederzeit viel los. Das de Kelder platzte zeitweise gar aus allen Nähten. Besonders erfreulich: „Durch die Jugendkulturwerkstatt eXit haben wir viele junge Leute angezogen, die nach den dortigen Metal-Konzerten in die Innenstadt weitergezogen sind.“ So feierte auch der Nachwuchs bei „Boogie Man Thomas Nowak“ im Hotel an de Marspoort, bei Formula 4 im Einstein oder Moodish im Ristorante Teatro. Die Late-Night-Party gab es wie immer im Hotel Neumaier, wo Granufunk den Gästen bis tief in die Nacht hinein mächtig einheizte. Fazit des rundum zufriedenen Veranstalters: „Wer zu früh ins Bett gegangen ist, hat wirklich etwas verpasst.“

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4. November 2017