Dienstag, 16.01.2018

Rheinberg - 13. Januar 2018

Rheinberg bebte bei der 9. ENNI Night of the Bands

Da rieben sich die Musiker von Accuracy verwundert die Augen: Kaum hatten sie die ersten Töne gespielt, war der Saal im Hotel am Fischmarkt auch schon rappelvoll und die Stimmung kochte. „So etwas gibt es bei uns am Deich nicht“, staunte Frontmann Marco Schlörmann und wusste sofort: Die weite Anreise aus Ostfriesland nach Rheinberg hatte sich gelohnt. Die 9. Auflage der ENNI Night of the Bands am Samstag war erneut ein voller Erfolg. Und das aus Sicht von Adam Ruta von der Firma Gastro Event durchweg in allen elf Locations, die die Berkastadt in eine Feiermeile besonderer Art verwandelten. Rund 1300 Partyfreunde sorgten für eine sagenhafte Stimmung, bei der selbst der eher reservierte Veranstalter förmlich ins Schwärmen geriet. „Rheinberg ist eine der Top-Musiknachtadressen bundesweit. Hier verstehen es die Menschen zu feiern“, rechnet Ruta vor dem Kassensturz schon jetzt mit einem neuen Besucherrekord, was auch Stefan Krämer als Geschäftsführer des Hauptsponsors ENNI Energie & Umwelt freut. „Die Bandnacht ist am Niederrhein eine feste Größe, und im nächsten Jahr feiern wir in Rheinberg Jubiläum“, gab Krämer gleich grünes Licht für die zehnte Auflage.  

In der Tat traf, wer am Samstag in Rheinberg unterwegs war, allerorts ausgelassen feiernde Menschen. Ob im Hotel Rheintor, wo Colly and the Steamrollers zur Abrissparty aufspielten, im Zuff, wo die drei Gewinner-Bands des Nachwuchswettbewerbs „Deine Bühne“ dem Publikum einheizten, oder im Wein & Cocktail, wo Rumbambé mit Latin- und Salsa-Klängen überzeugten. Damit die Musikfreunde auch zu später Stunde noch etwas auf die Ohren bekamen, starteten die Bands dabei auch in diesem Jahr zeitversetzt. „So teilte sich das Publikum gut auf, auch wenn es in den Kneipen oft eng wurde. Aber das gehört ja zum Charakter einer Musiknacht, bei der die Musikfans von Kneipe zu Kneipe tingeln.“ Nach dem Motto „früh starten, lange feiern und spät gehen“, bummelten die Rheinberger so durch die Kneipenszene und bevölkerten bis weit nach Mitternacht den Stadtkern. Viele nutzten dabei den kostenlosen Shuttlebus, der auch die von der Innenstadt weiter entfernten Lokale ins Geschehen einband. Und das, obwohl das Wetter bei der Bandnacht zum ersten Mal seit langem keine Kapriolen schlug. So zog Ruta ein durchweg positives Fazit: „Rheinberg ist für mich wirklich etwas ganz Besonderes. Hier geht das Konzept voll auf und Gastronomen, Musiker und letztendlich das Publikum  werden zu einer Einheit.“

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