Montag, 16.07.2018

Kontakt

ENNI Energie & Umwelt Niederrhein
Frank Langer
Telefon: 02841 - 104 - 136
Telefax: 02841 104-159
E-Mail: energieberatung@enni.de

Tipps zum Stromsparen

Kühl- und Gefriergerät

  • Geräte in gut belüftetem und kühlem Raum aufstellen
  • Lüftungsgitter nicht abdecken und frei von Staub halten
  • Bei Einbaugeräten im Sockel Belüftungsgitter einbauen, um  Wärmestau zu vermeiden
  • Geräte nicht neben den Herd bzw. Heizkörpern stellen
  • Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Langes und häufiges Öffnen der Tür bzw. des Deckels vermeiden
  • Auf gut schließende Türen und Deckel achten
  • Mürbe Dichtungen an der Tür auswechseln lassen
  • Nur abgekühlte Lebensmittel in den Kühlschrank oder das Gefriergerät stellen
  • Lebensmittel nur zugedeckt oder verpackt hineinstellen
  • Lagertemperatur im Kühlschrank auf etwa 5-7° C, im   Gefriergerät auf –18° C einstellen
  • Nur bei Einfrieren größerer Mengen „Super – Schaltung“   betätigen, Ausschalten der Taste nicht vergessen
  • Ist das Gefriergerät nur halb voll, Energiespartaste betätigen
  • Gefriergerät und Kühlschrank regelmäßig laut   Gebrauchsanweisung abtauen

Geschirrspülmaschine

  • Vorspülen von Geschirr unter fließendem Wasser vermeiden
  • Grobe Rest abkratzen
  • Richtiges Einräumen des Geschirrs
  • Maschine voll beladen, erst dann das Gerät einschalten
  • Reinigungsmittel nach Herstellerangaben dosieren
  • Spülprogramm nach Geschirrart und Verschmutzung wählen
  • Bei leicht verschmutztem Geschirr Sparprogramm einstellen
  • Geschirrspülmaschine auf Wasserhärte einstellen

Waschmaschine

  • Fassungsvermögen der Waschmaschine nach Textilart und  Pflegeanweisung vollständig ausnutzen
  • Auf Vorwäsche verzichten
  • Stark verschmutzte Wäsche über Nacht einweichen
  • Richtige Dosierung des Waschmittels nach Wäscheart und  Wasserhärte
  • Normal verschmutzte Kochwäsche auf 60° C waschen
  • Energiesparprogramm nutzen
  • Flecken nach Möglichkeit sofort entfernen
  • Weichspüler, Stärke und andere Waschhilfsmittel nur gezielt  einsetzten

Wäschetrockener

  • Fassungsvermögen des Wäschetrockners je nach Textilart voll  ausnutzen
  • Nur gut geschleuderte Wäsche maschinell trocknen (ab 1000   U/min)
  • Trocknungsgrad richtig wählen
  • Ein Übertrocknen vermeiden
  • Das Flusensieb nach jedem Trockenvorgang reinigen
  • Für ausreichende Raumlüftung sorgen
  • Den Wasserbehälter beim Kondensationstrockener regelmäßig  entleeren

Kochstellen

  • Töpfe bzw. Pfannen passend mit dem Durchmesser der Kochplatte wählen
  • Kochgeschirr mit ebenem Boden verwenden
  • Grundsätzlich mit geschlossenem Deckel kochen bzw. braten
  • Das Kochgeschirr sollte aus einem guten  Wärmeübertragungsmaterial bestehen (z. B. Edelstahl, Kupfer)
  • Rechtzeitiges Herunterschalten der Kochstelle zum Fortkochen oder Automatikplatten verwenden
  • Nachwärme ausnutzen
  • Kartoffeln und Gemüse mit wenig Wasser kochen
  • Bei Gerichten mit langer Gardauer Schnellkochtopf einsetzen
  • Für kleinere Mengen eine Mikrowelle benutzen
  • Beim Gasherd darf die Flamme nicht über den Topfrand schlagen

Backofen

  • Das Vorheizen des Backofens ist nur selten nötig
  • Nachwärme ausnutzen
  • Backofentür nicht unnötig öffnen
  • Beim Umluftbetrieb Tür geschlossen lassen bzw. Gebläse ausstellen
  • Braten erst ab 2 kg im Backofen zubereiten
  • Platz im Backofen sinnvoll ausnutzen
  • Beim Backofen mit integrierter Mikrowelle den   Kombinationsbetrieb nutzen

Mikrowellengerät
Mikrowellengeräte werden immer häufiger verwendet. Sie sind sinnvoll, um kleinere Mengen zu erwärmen. Dabei halten Sie bitte das Gerät sauber und trocken. Das spart Energie.

Kleingeräte
Bei Kleingeräten lässt sich im Wesentlichen nicht viel Energie einsparen. Sie haben einen niedrigen Energieverbrauch und werden nur kurzzeitig und gezielt eingesetzt. Verzichten Sie auf Kleingeräte mit Akkumulatoren. Sie mögen zwar praktisch sein, doch für die Umwelt sind sie eine große Belastung. Akkumulatoren müssen fachgerecht entsorgt werden.

Energiesparlampen

Energiesparlampen senken den Energieverbrauch und helfen damit auch unserer Umwelt. Sie haben, anders als Glühlampen, keinen Glühdraht, sondern eine Gasfüllung, die vom durchfließenden elektrischen Strom zu einer Strahlung angeregt wird. Die Kompaktleuchtstofflampen besitzen ein integriertes Vorschaltgerät und einen normalen Glühlampensockel „E 14“ oder „E 27“ und passen daher in jede bei uns übliche Glühlampenfassung.

Elektronische Kompaktleuchtstofflampen bieten entscheidende Vorteile:

Nur 20 % des Stromverbrauchs einer gleich hellen Glühlampe
8 bis 10-fache Lebensdauer
flackerfreier Sofortstart
glühlampenähnliches Licht
schaltbar wie Glühlampe