Sonntag, 22.07.2018

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Eine gute Dämmung schont das Budget

Viele alte Häuser sind zwar schön anzuschauen. Wer darin wohnt, hat jedoch oft mit hohen Heizkosten zu kämpfen. Das liegt vor allem daran, dass dem Wärmeschutz bis vor rund 30 Jahren kaum Beachtung geschenkt wurde. Dies hat sich inzwischen geändert. 

"Die Energieeinsparverordnung, kurz ,Enev', schreibt sogar Mindeststandards für die Gebäudedämmung vor. Nicht nur für Neubauten, sondern auch für die Sanierung von Altbauten", berichtet Thorsten Iwig vom Planungsbüro für energetisches Bauen des Energie Zentrums Niederrhein. Er erklärt: "Bei Neubauten lohnt sich eine gute Dämmung auf jeden Fall. Nachbesserungen sind wirtschaftlich vor allem dann sinnvoll, wenn bei einem Gebäude sowieso eine Sanierung ansteht." Zwar muss für eine flächendeckende Wärmedämmung zunächst kräftig investiert werden, man profitiert aber gleich dreifach: Der Wert der Immobilie steigt, das Klima im Haus wird durch ausgeglichene Luftfeuchtigkeit verbessert und die Heizkosten werden gesenkt.

"Die Energiebilanz ist bei den modernen Dämmstoffen außerordentlich positiv. Die eingesparte Energie überwiegt den Herstellungsaufwand um ein Vielfaches", verrät Iwig. Mit der Zeit wurde eine große Zahl an Dämmstoffen entwickelt - wie die bekannte Glaswolle - und kontinuierlich verbessert. Marktführer ist zurzeit der kostengünstigste und damit wirtschaftlichste dieser Stoffe: "Expandierter Polystyrol Hartschaum", kurz EPS.

Auch Öko-Dämmstoffe wie Zellulose, Wolle oder Kork kommen seit einiger Zeit vermehrt zum Einsatz. "Die Wirkung von konventionellen und Öko-Dämmstoffen unterscheidet sich nicht mehr großartig voneinander. Zwar sind die Dämmeigenschaften bei den Öko-Stoffen etwas schlechter, dies kann aber problemlos durch die Dicke des Dämmmaterials ausgeglichen werden", sagt Iwig.

Wer sich dazu entschließt, die Wärmedämmung seines Hauses auf den neuesten Stand zu bringen, sollte dies nicht "Auf gut Glück" versuchen, denn unter anderem kann in den Wänden Schimmel entstehen. Aus diesem Grund sollte im Vorfeld auf jeden Fall ein Energiefachmann zu Rate gezogen werden. Dieser erkennt bereits im Vorfeld mögliche Schwachstellen des Hauses und entwirft Lösungsvorschläge und Pläne, um eine bestmögliche Dämmung zu gewährleisten.

Warum ein Energiefachmann ebenfalls wichtig ist, erklärt Thomas Iwig: "Die Untersuchung durch einen Fachmann ist Voraussetzung, wenn die Sanierung gefördert werden soll. Die KfW-Bank, Kreditanstalt für Wiederaufbau, unterstützt energetische Sanierungsarbeiten durch zinsgünstige Darlehen oder Bargeldzuschüsse".

 

Eine gute Wärmedämmung spart bares Geld. Wenn Sie wissen wollen, wie gut die Dämmung Ihres Eigenheimes ist, sollten Sie eine Thermografie durchführen lassen. ENNI bietet diese ab 179 Euro an und deckt damit Schwachstellen des Gebäudes auf. Durch gezielte Maßnahmen wie etwa die Dämmung der Rollladenkästen können Sie anschließend bares Geld sparen. Eine Thermografie ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich – zum Beispiel muss der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur mindestens 15 Grad betragen.