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    26.02.2018

    Basis für stabile Gebühren

    ENNI Verwaltungsrat startete in neues Sitzungsjahr

    Der Verwaltungsrat der ENNI Stadt & Service beschäftigte sich auch in der ersten Sitzung des neuen Jahres mit Zukunftsthemen. Nach einem Sachstandsbericht zum Breitbandausbau in der Wir-4-Region stand dabei auch die Neuberechnung der Niederschlagswassergebühr auf der Tagesordnung. Denn nach der Ermittlung der versiegelten Flächen im Vorjahr hat die ENNI nun ein Bild davon, wie sich die Stadt in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Die gute Nachricht: „Durch das Update werden die Niederschlagswassergebühren ab 2019 voraussichtlich leicht sinken“, rechnet ENNI-Vorstand Lutz Hormes mit einer Entlastung der Bürger. Weitere Themen der Sitzung waren das Beschwerdemanagement in der ENNI-Unternehmensgruppe, die Eintrittspreise der Bädereinrichtungen sowie die Entwicklungen rund um die neue Gewerbeabfallverordnung. „Wir bieten den Gewerbekunden maßgeschneiderte Paketlösungen für die Abfallentsorgung und wollen so die gesetzliche Verordnung in Moers nicht mit dem Holzhammer umsetzen. Das Feedback der Unternehmen auf dieses Vorgehen ist positiv“, betont ENNI-Vorstandsvorsitzender Hans-Gerhard Rötters, dass der Dialog gut ankommt.

    In diesen Tagen erhalten die Moerser Haushalte die Bescheide für die Abfall-, Straßenreinigungs- und Entwässerungsgebühren. Darauf sehen die Grundstückseigentümer nun ein Abbild ihrer Angaben, die sie bei der Erhebung der für die Niederschlagswasser relevanten Flächen im Vorjahr gemacht haben. „Insgesamt sind die Flächen – vor allem durch die Erschließung von Neubaugebieten – um rund 1,7 Millionen Quadratmeter auf knapp 8,5 Millionen Quadratmeter gestiegen, sodass sich die Kosten zukünftig auf mehr Schultern verteilen“, sorgt das nach einem Jahrzehnt überfällige Update laut Hormes nun für ein Plus an Gebührengerechtigkeit. So fließen die steigenden Erlöse in die Gebührenkalkulation für 2019. „Wie groß die Auswirkungen sind, hängt dabei von den Kosten für die Unterhaltung des Kanalnetzes ab“, seien die Aussichten auf eine Senkung unterm Strich laut Hormes aber groß.

    Guter Dinge ist die ENNI auch in Sachen Breitbandausbau in den Wir-4-Kommunen. Als Koordinator für den Ausbau des Glasfasernetzes akquiriert das Unternehmen derzeit Fördermittel, um die ermittelte Wirtschaftlichkeitslücke von 28 Millionen Euro zu schließen. Nachdem das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bereits eine Unterstützung von 14 Millionen Euro zugesagt hat, warten die Verantwortlichen aktuell auf die in Aussicht stehende Finanzspritze des Landes in gleicher Höhe. „Liegt der Förderbescheid vor, können wir den eigentlichen Ausbau vorbereiten“, blickt Rötters auf nächste Schritte. Dabei wird  ENNI in einem europaweiten Ausschreibungsverfahren für die vier beteiligten Kommunen ein geeignetes Telekommunikationsunternehmen für den schnellen Netzausbau suchen. „Bei dem Vergabeverfahren begleitet uns eine spezialisierte Anwaltskanzlei“, soll es laut Rötters nicht an Regularien scheitern.

    Apropos Regeln: Die hat sich das Unternehmen auch für das Beschwerdemanagement auferlegt, in das die Verwaltungsratsmitglieder gestern erneut einen Einblick erhielten. Seit 2003 erfasst und bearbeitet die Unternehmensgruppe sämtliche kritische Kundenkontakte, die bei der Fülle der Aufgaben naturgemäß vorhanden sind. „Unser Ziel ist es, damit aber professionell umzugehen“, betont Hormes Anliegen möglichst am selben Tag und spätestens aber nach sieben Tagen erledigt zu haben. Der gestrige Bericht zeigte, dass der Durchschnitt aktuell bei 4,5 Tagen liegt. Wichtig für Hormes dabei auch: „Durch die genaue Erfassung der Beschwerden können wir mögliche Problemfelder schnell erkennen und entsprechend vorbeugen.“

    Anders als vorgeschlagen bleiben die Eintrittspreise der Bädereinrichtungen in diesem Jahr zunächst stabil. Hier hatte das Unternehmen dem Verwaltungsrat empfohlen, die Eintrittsgelder für Eissporthalle, Solimare, Bettenkamper Meer und ENNI Sportpark Rheinkamp rückwirkend und für die Zukunft entsprechend der Inflationsrate anzupassen. Die so generierten Mehreinnahmen sollten die Verluste im defizitären Bäderbetrieb abfedern. „Obwohl wirtschaftlich zu empfehlen, können wir den Wunsch der Politik nachvollziehen, das Thema zunächst noch einmal im Arbeitskreis Gebühren der AöR, dem Rat der Stadt Moers und im Sport- und Schulausschuss zu diskutieren“, betonte Dirk Hohensträter, Geschäftsführer der ENNI Sport & Bäder, dass die letzte Preisanpassung auf Grund der konzeptionellen Neuausrichtung in Verbindung mit den Neubau- und Sanierungsmaßnahmen bereits mehrere Jahre zurückliegt. „Wir haben die Bäder- und Sportstättenlandschaft in Moers trotz knapper Kassen saniert und ein attraktives Angebot für die Menschen in der Region geschaffen“, so Hohensträter, der den Blick nun auf die im Mai beginnende Freibadsaison richtet. „Hier steht mit dem Startschuss für die neue Rutschenanlage im ENNI Solimare noch ein großes Highlight an.“


     


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