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    04.12.2017

    Bauprogramm für Straßen und Kanäle

    2018 investiert ENNI in Kooperation mit der Stadt Moers 12,5 Millionen Euro in die Infrastruktur

    Die ENNI Stadt & Service (ENNI) wird in Kooperation mit der Stadt Moers im kommenden Jahr mehr als zwölf Millionen Euro in das Moerser Kanal- und Straßennetz investieren. Auch große Maßnahmen, etwa auf der Bahnhofstraße in Kapellen und am Jostenhof, sind geplant. „An allem nagt der Zahn der Zeit. Auch an den Abwasserkanälen, die zum Teil mehr als 60 Jahre auf dem Buckel haben“, betonte ENNI-Vorstand Lutz Hormes die Notwendigkeit der Maßnahmen, als er dem Verwaltungsrat gestern den mit der Stadt Moers abgestimmten Bauplan für 2018 präsentierte. In ihrer letzten Sitzung des Jahres befassten sich die Mitglieder des Gremiums nach einem Sachstandsbericht zum Breitbandausbau außerdem rein formal noch einmal mit den Gebühren für 2018. Hier hatte der Moerser Stadtrat die Entwicklung mit stabilen Abgaben in fast allen Bereichen in seiner jüngsten Sitzung bereits vorgegeben. Kurze Infos gab es zudem zur Flächenerhebung als Basis für die Niederschlagswassergebühr. Hier hatte die ENNI in den vergangenen Monaten rund 20.000 Moerser angeschrieben, um nach zehn Jahren die Entwicklung auf Grundstücken in der Stadt neu zu erfassen. Neue Wohnhäuser entstehen vielleicht bald in Kapellen und Repelen, wo die Stadt Moers demnächst über neuen Baugrund verfügt. So gab der Verwaltungsrat gestern grünes Licht dafür, nicht mehr benötigte Friedhofsflächen in den beiden Stadtteilen an die Stadt zurück zu übertragen. „Die wird sich nun um die Vermarktung kümmern“, so Hormes.

    Hand in Hand mit der Stadt Moers will die ENNI den Zustand des Moerser Straßennetzes weiter verbessern. „Rund 4,4 Millionen Euro sollen hier in 2018 fließen, weitere acht Millionen sind für die Sanierung des Kanalnetzes vorgesehen“, wie Lutz Hormes dem Verwaltungsrat erklärte. So wird die ENNI im kommenden Jahr etwa die Fahrbahndecken der Hülsdonker und der Düsseldorfer Straße erneuern und die Arbeiten auf der Römerstraße abschließen. Eine große Maßnahme steht in Kapellen an, wo aktuell die Planungen zur Neugestaltung der Bahnhofstraße laufen. Diese soll in 2018 neue Kanäle und ein neues Gesicht mit breiten Fuß- und Radwegen erhalten. Aktiv werden muss die ENNI auch am Jostenhof, wo sie eine neue Entwässerungsvorschrift des Kreises Wesel umsetzen muss. „Die Maßnahme betrifft im späteren Verlauf einen großen Teil des Gewerbegebietes“, plant Hormes, die anliegenden Unternehmen Anfang 2018 umfassend zu informieren. Mit dem Kanalbau unter dem Jostenhof will die ENNI bereits Mitte des Jahres beginnen. „Wir stimmen grundsätzlich sämtliche Maßnahmen weit im Vorfeld mit der ENNI Energie & Umwelt, mit der Stadt Moers, Polizei, Feuerwehr und NIAG ab. Dies ist wegen der Nähe zur Feuerwache in diesem Fall besonders wichtig“, erklärte Hormes dem Gremium und betonte: „Baustellen sind ein notwendiges und mittlerweile bundesweit auftretendes Übel, das man nicht schönreden muss. Aber durch eine intensive Abstimmung halten wir die Nebenwirkungen und die Kosten möglichst gering.“

    Nur noch Formsache hatte in der Sitzung die Verabschiedung der Gebühren. Diese bleiben wie im Oktober geplant und im November vom Rat beschlossen in fast allen Bereichen stabil. Apropos Gebühren: Von langer Hand geplant hat die ENNI ein Update für die Niederschlagswassergebühr. „Die Rücklaufquote auf unseren Erfassungsbogen war mit rund 90 Prozent sehr hoch“, spricht Hormes dabei von einer sehr erfreulichen Beteiligung der Eigentümer. Dabei habe sich ergeben, dass in den letzten Jahren zahlreiche gebührenrelevante Grundstücksflächen hinzugekommen sind. „Dadurch können wir die Niederschlagswassergebühren nachjustieren und diese voraussichtlich für alle Moerser stabil halten.“

    Geduldig warten muss die ENNI aktuell in Sachen Breitbandausbau. Hier hatte das Unternehmen gemeinsam mit Experten des in Duisburg ansässigen Forschungs- und Beratungsunternehmens Innowise für die Wir-4-Region die Ist-Situation beleuchtet und dabei den Finanzbedarf für einen raschen Netzausbau in derzeit nicht oder unterversorgten Gebieten ermittelt. Für die dabei identifizierte Wirtschaftlichkeitslücke von 28 Millionen Euro hat ENNI bereits Förderanträge beim Bund und dem Land gestellt. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, rechnet ENNI-Vorstandsvorsitzender Hans-Gerhard Rötters damit, bereits Anfang 2018 einen Förderbescheid in Händen zu halten. „Sollten die Mittel fließen, wollen wir mit einem Telekommunikationsanbieter bis 2020 ein flächendeckendes Angebot mit zukunftsfähigen Datenübertragungsraten von 100 Mbit pro Sekunde aufbauen“, so Rötters zu den Zukunftsplänen.

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